Lehmofenbau

Zuerst musste alles auf eine Höhe gebracht werden.

Und Auswinkeln!

Dann ging es ans Bordsteine setzen und Grube ausheben für das Fundament des Lehmofens.

Es wurde eine Schalung gebaut.

Danach haben wir die H-Pfostenträger betoniert und Kies reingefahren zum pflastern.

Beim Pflastern mussten einige Steine leider zugeschnitten werden.

Nach dem Pflastern haben wir die Fundamente aufgefüllt, damit diese mit den Pflastersteinen abschließen.

Danach folgte der Aufbau des Unterstandes.

Zuerst wurden die Seiten aufgestellt. Bei diesen Arbeiten hatten wir die Hilfe von Jannes Lüdder, welcher ein gelernter Zimmermann ist.

Nachdem die Kopfbänder montiert waren, haben wir die Span hochgeschleppt.

Die Sparren hochzureichen war sehr mühselig.

Dann wurden sie aufgeteilt, auf die gesamte Breite des Rehms.

Da wir den Unterstand nach alter Handwerkskunst gebaut haben, mussten auch ein paar Holznägel eingehauen werden.

So sieht das Grundgestell aus.

Hier seht ihr nochmal ein paar Helfer vom Auffbau, mit der fertigen Arbeit im Hintergrund.

Als unterste Schicht des Gründaches mussten die Schalungsbretter hoch und befestigt werden.

Nachdem die Schalung fest war, kam als nächste Schicht Dachpappe.

Diese wurde mühselig Nagel für Nagel befestigt.

Dann haben wir mithilfe vom Dachdecker Domenik Brustas die Folie und Speicherschichten des Gründaches aufgebaut.

Die Folie mussten wir noch zuschneiden, da diese zu groß war.

Als die Schichten befestigt waren, musste die komplette Erde aufs Dach. Dies konnten wir mithilfe eines Radladers vom Hausmeisterservice Cornehl auf Dachhöhe heben, damit wir die Säcke nicht einzeln die Leiter hochtragen müssen.

An der Tropfkante haben wir Felssteine hingelegt, damit die Erde nicht weggespült wird.

Zwischenzeitlich haben wir von überallher Lehmsteine für den Lehmofen besorgt. Diese kommen z.B. aus Braunschweig. Wir haben auch noch welche aus Greifswald und aus Hamburg.

Wir haben Ziegelsteine aus Hansühn geholt, damit wir bald das Podest für den Lehmofen aufmauern können. Außerdem sind diese Ziegelsteine auch für die Rückwand des Gründachunterstandes gedacht.

Wir haben angefangen die Westwand mit Lehmziegeln zu mauern

Und alles zugematscht.

Dann ging es ans erste Element des Ofens, den Schornstein.

Alles natürlich unter stettiger Beobachtung.

Dann konnten wir die Rückwand mauern.

Ta da!!!

Und es ging mit dem Ofen weiter, zumindest dem Podest.

Soweit so gut, jetzt kann der Ofen kommen.

Und das Herzstück kam...

... sah...

... und stand.

Baustellen beim Backhaus

Unsere Eingangstür musste abgeschliffen, repariert und neu gestrichen werden.

Ein Balken vom Mauerwerk war marode und musste durch das Bauunternehmen Schöning ausgetauscht werden.

Unsere Dachrinne wurde teilweise erneuert, da diese nicht mehr ablief und schief war. Dies geschah durch die Dachdeckerei Paulsen.

Die Rohre vom Ablauf mussten neu verlegt werden.

Der Türrahmen wurde neu lackiert.

Hier erneuern wir gerade die Drainage, damit das Wasser wieder von unserem schönen Backhaus weggeleitet wird.

Ein Stammesmitglied hat uns ein Schild angefertigt, damit nun jeder weiß, wie das Gebäude heißt und wer dort wohnt.

Hier haben wir unsere Feuerstelle verbessert, um im Sommer einen besseren Brandschutz zu besitzen.

Wir haben das Fundament auch wieder gut verschlossen, damit dadurch keine Ungeziefer mehr ins Innere gelangen.

Wir haben die kaputten Gehwegplatten vor dem Backhaus ausgewechselt

und gleich noch den Vorplatz um eine weitere Gehwegplattenreihe erweitert.

Holz machen

Wir sind am Samstag den 08.01.2022 losgefahren in den Wald, um neues Brennholz zu beschaffen.