Pfingstlager 2024

Das diesjährige Pfingstlager fand vier Tage lang in Stevninghus in Dänemark statt. Einige Gruppenleitungen reisten bereits am Donnerstag an, um den Lagerplatz vorzubereiten und die großen Zelte aufzubauen. Am Freitag Nachmittag kamen dann der Rest des Stammes und unsere Gäste, Stamm Vicelin aus Eutin und Stamm Heinrich der Löwe aus Schwerin, an. Der erste Abend des Lagers begann mit einer Bühneneinheit: Verzweifelte Kuscheltiere in einem kleinen schwedischen Kaufhaus wollen ein Mittsommerfest feiern - ohne viel Profit zu machen, um dem bösen Pinguin zu zeigen, dass Geld nicht alles in der Welt ist. Die erste Herausforderung lautete, Sitzgelegenheiten für die Feier zu bauen. Das wurde zur Aufgabe der Ranger*Rover-Stufe, die später am Abend zu einem Nachtgeländespiel zusammenkamen.
Am Samstag mussten nun auch die Kinder mit anpacken. Während die Jungpfandfinder- und Pfadfinderstufe Einladungen verschickten und sich an der strengen Kaufhaus-Security vorbeischleichen mussten, sammelten die Wölflinge fleißig Papierblumen, fingen fliegende Teelichter, suchten Farben und vieles mehr, um anschließend die Dekorationen für das Fest zu basteln. 
Aber welch ein Schreck - am Nachmittag war die ganze Deko verschwunden! Nun mussten die älteren Pfadis in einem wilden Schubkarrenrennen gegeneinander antreten, um die Dekorationen möglichst schnell zurückzuholen. Unser Stamm gewann dieses Jahr das Rennen und darf nun bis zum nächsten Pfingstlager den Pokal hüten. 
Im Anschluss an das Schubkarrenrennen begann der Stammesabend. Wir wurden von einem grandiosen Küchenteam mit selbstgemachten Dönern versorgt und verbrachten den Abend mit unseren Gästen. In der Dämmerung zogen wir los, um drei Halstücher der Erwachsenen-Stufe verleihen zu können. Dieses Halstuch ist das letzte, das ein Pfadi in seinem Leben erhält, deshalb ist die Verleihung stets sehr emotional. Wieder zurück am Lagerplatz wurde Tschay ausgeschenkt und bis spät in die Nacht mit Gitarre und Kontrabass musiziert und gesungen.
Sonntag Vormittag wurde ausgeschlafen, dann ging es erstmal zu einem kleinen Gottesdienst unter freiem Himmel. Passend zu Pfingsten wurde sich mit dem Heiligen Geist befasst. Nach einer Mittagspause starteten dann die letzten Vorbereitungen für das Mittsommerfest am Abend - jeder Stamm bot Workshops an, die ausprobiert werden konnten, und ein großer Mittsommerbaum wurde aufgebaut.
Abends trafen sich alle Pfadis bei der Bühne und es gab ein großes gemeinsames Abendessen, zu dem jeder Stamm etwas beitrug. Wir hatten einen kleinen Holzbackofen dabei und backten fleißig Flammkuchen. Nach dem Essen wurde in einem großen Kreis um den Mittsommerbaum getanzt. Der Abend endete mit einer Talentshow: Jeder Stamm sollte etwas aufführen - von einem Schauspiel über Lieder bis hin zu akrobatischen Darstellungen war alles dabei. Für unseren Stamm wurde eine chinesische Säbelchoreographie aufgeführt. 
Montag war das Lager leider schon vorbei und wir bauten alles wieder ab. Der offizielle Abschluss fand in einem großen Abschiedskreis statt, danach brachen wir wieder nach Schönwalde auf. Aber wie man so schön sagt - nach dem Lager ist vor dem Lager - und am Horizont sind schon unser Stammesommerlager und das große Nordlager zu erahnen.

Osternacht 2024

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir wieder die Osternacht in pfadfinderischer Manier. Spät am Abend des Karsamstag trafen wir und unsere Gäste uns am Backhaus um das Lagerfeuer. Um Mitternacht gab es eine kleine Andacht mit anschließendem stillen Gang den Kreuzweg auf dem Pfarrgelände entlang. Danach wurde noch lange am Feuer gesungen und geredet, bis wir uns früh in den Morgenstunden des Ostersonntags auf den Fußweg hinauf zum Bungsberg machten. Während des nebelverhangenen Sonnenaufgangs frühstückten wir dort selbstgebackenen Osterzopf, Ostereier und - am wichtigsten - Kaffee. 

Stammesfahrt 2024: In die Zauberschule

 Am ersten Märzwochenende veranstalteten wir, der Stamm Swentana mit unserem Besuch vom Stamm Heinrich der Löwe aus Mecklenburg-Vorpommern unsere alljährliche Stammesfahrt unter dem Motto „Harry Potter“. 
Am Freitag den 1. März trafen sich die Zauberinnen und Zauberer um 16 Uhr am selbstgefertigtem Bahnhof King‘s Cross auf Gleis 9 3/4 in Schönwalde, um in die Abenteuerwelt des Harry-Potter-Universums einzutauchen. Mit Sack und Pack ging es also durch die Mauer und mit dem Hogwarts Express in die magische Welt. In Hogwarts angekommen folgte für die Zauberinnen und Zauberer nun einer der aufregendsten Teile des Tages und zwar die Häusereinteilung. Diese fand in der Kirche statt, wo alle nacheinander unter dem Sprechendem Hut platz nahmen und den Häusern Gryffindor, Slytherin, Hufflepuff und Ravenclaw zugeteilt wurden. Nach der Einteilung wurden den Hogwarts-Schülerinnen und Schülern die Schlafplätze zugewiesen, die mithilfe von wunderschönen Portraits gekennzeichnet waren. 
Auch der Rest des Platzes, war magisch verkleidet. Das Abendprogramm bestand dann aus dem Duellieren der Zauberinnen und Zauberer, dem Abendessen und einer magischen Nachtwanderung. Die jüngeren Hogwarts-Schülerinnen und Schüler gingen mit Hagrid auf die Suche nach einem gestohlenen Einhorn. Dabei liefen sie über Stock und Stein bis sie im Gebüsch das Einhorn fanden und retteten. Nach dieser anstrengenden Mission, war es Zeit zum Schlafen für die jüngeren Teilnehmenden der Stammesfahrt. Die Hauslehrer und -elfen setzten sich derweil ans Feuer, aßen und lasen die Märchen von Beedle dem Barden. 
Am nächsten Morgen sollte es nach einem ausgiebigen Frühstück für die einzelnen Häuser auf Punktejagd gehen. Die Aufgabe: Sich in der verhexten Schule zurechtfinden. Also machten sich die vier Hauslehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern auf die Suche nach Rätseln, die sie zum Ziel bringen sollten. Morsecodes, Kreuzworträtsel und das Fangen von Peeves dem Poltergeist war Teil des Geländespiels. Dabei strengten sich alle Häuser an und kamen erschöpft ans Ziel. Gewinner des Geländespiels war das Haus Hufflepuff, welches die Rätsel am schnellsten gelöst hatte. 
Danach brauchten alle Beteiligten erst einmal eine Stärkung und nahmen das Mittagessen zu sich, denn am Nachmittag sollte der Unterricht in Form von zahlreichen Workshops stattfinden. Von Verwandlung, über Flugstunden bis zum Wahrsagen war jedes Unterrichtsfach vertreten. Die jungen Zauberinnen und Zauberer sammelten hier viele Punkte für ihre Häuser und kamen so dem Gewinn des Hauspokals immer näher. Nachdem jeder in seine Zukunft geschaut und gelernt hatte, wie er sich gegen die dunklen Künste zu verteidigen hat, brauchten die Hogwarts-Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer erst einmal wieder eine Stärkung, die sie auf die nächtliche Halstuchverleihung und die Singerunde vorbereiten sollte. 
Bei Fackelschein und bedächtiger Stille und manch einer sogar voller Aufregung machten wir uns auf den Weg zur Halstuchverleihung. Viele Wölflinge hatten hier die Ehre ihr Versprechen abzulegen und ein neues Halstuch zu erhalten. Nachdem wir das Lied Nordwärts gesungen hatten und die jungen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Sippe Siebenschläfer ihr neues Halstuch erhalten hatten, begann die Singerunde. 
Am letzten Tag der Stammesfahrt kam dann der Höhepunkt: Das Quidditch-Turnier. Die jungen Zauberinnen und Zauberer waren aufgeregt, denn jetzt ging es darum, die letzten Punkte für den Kampf um den Hauspokal zu bekommen. Also erklärten die Lehrer die Regeln und dann ging das Spiel um den Schnatz auch schon los. Die Häuser sammelten fleißig Punkte und kämpften unter fairen Bedingungen um den Sieg. Gewinner des Turniers war am Ende das Haus Slytherin. Darauf folgten enttäuschte Gesichter, die aber mit einem außerordentlich gutem Mittagessen wieder zufriedengestellt werden konnten. 
Am Ende dieses wunderbaren Wochenendes wurde der Hauspokal an Ravenclaw überreicht, welches das Haus war, welches über das Wochenende die meisten Punkte erzielt hatte. Nach dem Überreichen des Hauspokals an den Vertrauensschüler und die Hauslehrerin, versammelten wir uns in einem Kreis vor dem Gemeindehaus und beendeten das Wochenende mit dem Lied „Nehmt Abschied Pfadis“ und einem gemeinsamen Bedanken beim Organisationsteam.

Text: Rabea

BuFa 23 - Schweden

Nun nach etwas mehr als 2 Wochen in Schweden ist die Bundesfahrt 2023 zum Ende gekommen. Einige Pfadfinder*innen des Stammes Swentana haben sich zusammen mit Freunden aus Mecklenburg-Vorpommern zur Westküste Schwedens aufgemacht, um zusammen Zelten, Rudern und Wandern zu gehen. Hierbei lief nicht immer alles wie geplant.
Begonnen hat die Reise mit einem großen gemeinsamen Lager des BdP und VCP, welches zusätzlich die Erste gemeinsame Bundesfahrt der beiden Pfadfinder*innen-Verbände war. Stattgefunden hat das Lager im Kragenäs Scout Centre, einem großen Zeltplatz im Norwegisch-Schwedischen Grenzgebiet direkt an der Nordsee.
Unter dem Thema „Ronja Räubertochter“ haben mehrere Hunderte Pfadfinder*innen aus ganz Deutschland zusammen verschiedenste Workshops, Spiele und Theatereinlagen erlebt. Zusätzlich durften wir Gäste aus der Ukraine sowie einige britische Scouts und unsere schwedischen Gastgeber*innen begrüßen.
Das Lager allerdings sollte nur der Anfang unserer Reise sein, denn nach Ende der Lagertage machten wir uns gemeinsam auf in unserer kleinen Fahrtengruppe und unseren Freunden aus MV auf, um Schweden auf Wasser- und Fußwegen zu erkunden.
Zunächst brachte uns der Zug nach Munkedal, wo wir nach einer Nacht in der Wildnis auf Kanus umstiegen, und begannen die Gewässer des Gebiets Strömmarna zu befahren. Dies sollte allerdings nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen.
So kam es neben reichlichen Sturm- und Unwetterwarnungen auch zu nicht wenigen Krankheitsfällen. Glücklicherweise jedoch erlaubte uns die Kanuzentrale die Nutzung einer kleinen aber modernen Holzhütte entlang der Gewässer, um Schutz vor dem potentiellen Sturm zu finden. Dieser erlaubte es aber letztendlich doch einige Tagestouren (nebst fragwürdiger Sinnigkeit) bei Regen zu wagen, während Teile der Gruppe sich in der Hütte beim Feuer erholten.
Doch auch unsere Ruderabenteuer sollten zu einem Ende kommen und wir bestritten nach Abgabe der Kanus unsere letzte Etappe.
Von Strömstad aus machten wir uns auf den Weg entlang des Bohusleden und erlebten nebst Regen und schwierigem Klettern auch die schöne Natur der Gipfel (nach Schleswig-Holsteiner Verhältnissen) nahe des Idefjord, der Norwegen und Schweden trennt. Mal in kleinen Regensheltern und mal in unserer Kothe verbrachten wir die Nächte, bis wir uns letztendlich auf dem Heimweg machten.
Die Fahrt war begleitet von viel Musik und Kunst, leckerem Essen (Konsens fragwürdig), viel Spaß und viel Anstrengung.
Unglücklicherweise allerdings konnten aus verschiedenen Gründen nicht alle die Fahrt zu Ende bringen. Etwa die Hälfte reiste zu verschiedenen Punkten verfrüht zurück nach Deutschland. Doch auch sie hatten die Gelegenheit eine einzigartige Fahrt, wie lang sie auch immer sein mag, zu erleben und hatten hoffentlich viel Spaß.
Abschließend kann ich nach 2 Wochen Fahrt nur sagen, dass ich mich schon riesig auf die nächste große Reise mit den Pfadfindern freue. Dann vielleicht auch mit etwas weniger Gries.

Text fibi

Elternbriefe

Die Elternbriefe finden Sie nun auch online! Wir hoffen es erleichtert einiges. Es gibt zu unter dem neuen Unterreiter "Dateien & Elternbriefe".

Gut Pfad 
Euere Stammesleitung

Kontaktdatenformular für den Stamm nun online erhältlich

Unser Kontaktdatenformular für den Stamm finden Sie nun unter dem Unterreiter "Dateien & Elternbriefe", wo Sie ihn sich ausdrucken können und dann ausgefüllt Ihrem Kind wieder mitgeben, damit dies es der Gruppenleitung geben kann.

VCP Mitgliedsanmeldungen online

Wenn Sie Ihr Kind beim VCP Land Schleswig-Holstein anmelden möchten, können Sie dies entweder machen, indem Sie uns ansprechen und wir geben Ihnen einen Anmeldezettel mit oder Sie können Ihr Kind über das Internet anmelden indem Sie "hier" draufklicken. Dadurch werden Sie auf die Seite des VCP weitergeleitet und können dann dort Ihr Kind anmelden.