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Rückblick

Bild_zum_Thema 31.10.2013

Luther-Brötchen zur Reformation - ChurchNight in Schönwalde

Einige Schönwalder erhielten am 31. Oktober ganz unerwarteten Besuch. Die meisten hatten sich an diesem Abend auf Gespenster und andere Schauergestalten eingestellt, die mit dem Spruch „Süßes, sonst gibt‘s Saures“ Naschereien einforderten. Rund um den Ruhsal und die Rosenstraße klopfte jedoch Martin Luther mit Gefolge an die Tür. Für die Bewohner gab es eine Tüte mit süßen Luther-Brötchen, einer Spezialität aus dem Sächsischen. Die Geschenke waren Teil der ChurchNight, die das Abenteuerland-Team unserer Gemeinde am Abend des Reformationstages für die Kinder ausrichtete.

Begonnen hatte alles in der Kirche in der die Kinder von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora, dargestellt von Katerina und Winfried Saak, empfangen wurden. Dort erfuhren sie etwas aus dem Leben des Reformators und sangen gemeinsam, bevor es wie angekündigt mit Luther durch die Nacht ging. Ziel war das Dorfmuseum. Renate Schäfer präsentierte alte Bibeln in der Lutherübersetzung aus dem Fundus des Museums. Die Museumspädagogin erklärte, dass die Einführung des Schulwesens eng mit der Geschichte Luthers verbunden sei. Er war es, der forderte, jeder Christ solle auch selbst in der Bibel lesen können. Bildung war für ihn ein hohes Gut. Im Jugendtreff warteten die Luther-Brötchen auf die Nachtschwärmer. Gemeinsam wurden sie verpackt und mit einem erklärenden Text versehen. Nachdem der Vers „Halloween kannst Du vergessen, denn wir woll’n Dich nicht erpressen.  Lang sollst Du noch an uns denken, denn wir wollen Dir was schenken!“ geübt war, ging es raus an die Türen. Überall freuten sich die Bewohner über die Aufmerksamkeit. Besonders überrascht waren die Patienten der Massagepraxis Volker Bauer über die Umkehr des neuen Halloween-Brauchs und nahmen die Wegzehrung dankend an.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 18.10.2013

Kleine Geschichte des Apfels in Schleswig-Holstein

Im Spätsommer und Herbst ist die Zeit des Apfels. Pünktlich zum Erntedankfest hängen die prächtigen Früchte an den Bäumen und liegen zwischen dem ersten Laub auf dem Rasen darunter. Es gibt also keine bessere Zeit für einen Besuch des „Apfel-Zaren von Sörup“ wie die Lübecker Nachrichten unlängst über Meinolf Hammerschmidt titelten. Der Pomologe beherbergt zusammen mit seiner Frau im ersten Apfelmuseum, dem "Pomarium Anglicum", etwa 730 Apfelsorten. Sein Ruf eilt dem 69jährigen voraus. So war auch unser Gemeindehaus bis auf den letzten Stuhl besetzt als der „Zar“ in Schönwalde „zur Audienz“ bat.

Hammerschmidt führte kurz und prägnant in die Geschichte des Apfels und seine unterschiedlichen Formen ein. Das interessierte Publikum erfuhr einiges über seine Herkunft und die Kultur. Der Malus domestica, wie der Lateiner zum Kulturapfel sagt, stammt aus China. Dort konnte inzwischen durch genetische Untersuchungen der Ur-Apfel identifiziert werden. Das er zu den Rosengewächsen gehört war für die meisten Zuhörer nichts Neues. Dennoch hatten sie noch zahlreiche Frage an den Fachmann, für den der Zufall bei der Zucht neuer Sorten die größte Spannung darstellt. Jeder der Kerne eines Apfels trägt, wenn der Baum ohne menschliches Dazutun befruchtet wurde, eine andere genetische Information. Also birgt jede Kammer des Kerngehäuses eine neue einmalige Sorte. Damit erklärt sich auch die gebräuchliche Form der Apfelbaumvermehrung durch Veredelung, was im Grunde ein Klonen einer als gut befundenen Sorte darstellt. Dabei kann durch die Wahl der richtigen „Unterlage“ das Wachstum beeinflusst werden. Ein weiter Grund für diese Form der Vermehrung ist die Tatsache, dass aus Samen gezogene Apfelbäume acht bis zehn  Jahre brauchen, bis sie Früchte tragen. Der Samen barg über lange Zeit ein weiteres Geheimnis. Keimhemmende Substanzen verhindern den Wuchs von „Konkurenz“ unter der eigenen Krone. Erst wenn die Kerne von Tieren gefressen und verdaut sind, und somit weggetragen wurden, können sie keimen. Inzwischen ist der Mensch in der Lage die nötige Gärung künstlich zu vollziehen.

Dennoch ist sich Hammerschmidt sicher, dass die besten Sorten als Laune der Natur entstehen. Nicht ohne Grund entstammen viele der alten Bauernsorten den Knicks in denen sie heranwachsen konnten bis die Eigenschaften ihrer süßen Früchte Gefallen fanden.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 06.10.2013

Dreiklang, Segen und Dank - Erntedankfest und Gemeindeversammlung

Am 6. Oktober feierten die Christen in Deutschland das Erntedankfest. In unserer Gemeinde hatten wir auf verschiedene Weise Gelegenheit zu ernten und zu säen. Eine Ernte musikalischer Art war der erste öffentliche Auftritt unseres neuen Kirchenchores „Dreiklang“. Der Chor ist aus einem Einsteigerkurs für Gesangsbegeisterte hervorgegangen, der im März gestartet war. Das Ergebnis nach gut einem halben Jahr Proben war beeindruckend und machte Lust auf mehr. Einen neuen Eindruck vermittelte die Dekoration der Kirche mit Erntedankgaben. Erstmals hatte unsere neue Küsterin Ilona Wandt sie gestaltet. Augenscheinlichste Änderung waren Getreidegarben und Kürbisse die die Gottesdienstbesucher bereits am Kirchenportal empfingen. Die Präsentation der Vielfalt an Erzeugnissen von Äckern und aus Gärten, in dessen Mitte seit Jahren das große alte Wagenrad auch ein Symbol des Kreislaufes von Saat und Ernte ist, rückte auf die Seite, ohne an Imposanz zu verlieren. Die Pfadfinder hatten den Predigttext von der vierfachen Saat  bearbeitet und in ein Bodenbild aus Materialien aus Feld und Flur umgesetzt. Der Altarraum  wurde an diesem Tag gebraucht, um  unsere zahlreichen neuen Mitarbeiter im Kindergarten und auf dem Pfarrhof einzuführen und deren schöpferisches Wirken in unserer Gemeinde unter Gottes Segen  zu stellen.

Nach einem Kirchenkaffee im Anschluss an den Gottesdienst folgte die Gemeindeversammlung. In einem reich bebilderten Rückblick schauten wir auf das Geschehen der letzten 17 Monate in unserer Gemeinde. Dieter Achtenberg berichtete aus unserer Partnergemeinde Magoye. Dort entwickelt sich eine Ladenzeile, in der sich Dorfbewohner mit einem Gewerbe einmieten können, zu einem Motor der Entwicklung in der Region. Aus der Gemeinde wurde noch einmal der Wunsch nach Kindergottesdiensten geäußert. Ein Wunsch, den der Kirchengemeinderat teilt, für den jedoch noch personelle Unterstützung nötig ist. Den Hinweis, auf der Empore mehr Bewegungsfreiheit für die Chöre zu schaffen, hat der KGR interessiert aufgenommen.  Eine  offenere Gestaltung des Eingangsbereichs unserer Kirche sowie  der Empore soll im kommenden Jahr in einer Art „Zukunftswerkstatt“ mit den Gemeindegliedern thematisiert werden.

Erst einen Tag nach der Versammlung wurde das kleine Büchlein zum Schönwalder Kreuzweg mit den Texten von Jörg Zink fertig. Es kann gegen eine Schutzgebühr von drei Euro im Kirchenbüro oder in der Buchhandlung von Marion Bökenhauer bezogen werden.

Marc Dobkowitz (Foto: Ilona Wandt)

Bild_zum_Thema 05.10.2013

Leben unter Adel und Klerus - Dörfliche Netzwerke im Wandel

Welche Rolle hatte der Pastor in früheren Jahrhunderten im Dorf und was konnte sich ein Hufner gegenüber dem Gutsherrn erlauben? Diese und viele andere Fragen beantwortete Dr. Hubertus Hiller einer interessierten Gruppe bei einem Spaziergang durch Schönwalde.

Startpunkt war der Pfarrhof hinter der Kirche, die vor Jahrhunderten auch die Macht des Adels über die Dorfbewohner demonstrierte. Der Pastor, der damals zugleich auch ein guter Landwirt sein musste, um ein erkleckliches Auskommen zu haben, übte in gewisser Weise die Kontrolle vor Ort aus, damit die zumeist leibeigenen Dorfbewohner nicht „auf dumme Gedanken“ kamen. Die herausgehobene Stellung machen auch die Schirrdienste deutlich, die von den Dorfbewohnern zu leisten waren. Auch die Dorfschule oblag der Aufsicht des Pastors, wenngleich die Arbeit des Unterrichtens in der Regel durch den Organisten geleistet wurde. Viele der heute als sozial erscheinenden Veränderungen während und auch nach der Leibeigenschaft, waren in erster Linie von Machterhalt und der Gewinnmaximierung der Gutsherren und Kirchenpatrone geschuldet.

Die Bildung der Dorfschule, heute Heimat des Dorfmuseums, beschränkte sich auf das nötigste um Rechnen und Lesen zu können. Die vornämlichste Lektüre war natürlich die Bibel. Und die ebenfalls vermittelten Tugenden wie Gehorsam, Ordnung und Sauberkeit sollten die Schüler weniger auf die weite Welt als auf ihre Rolle in der dörflichen Gesellschaft vorbereiten. Der Bau einer „Instenkate“ in der die Tagelöhner ihr Vieh von angestellten Knechten betreuen lassen konnten, war vom Gutsherrn klar kalkuliert. Wer sich mit seiner Unterstützung gut ernähren konnte, leistete ordentliche Arbeit und fiel ihm als Landstreicher nicht zur Last oder erhob die Stimme gegen ihn.

Strukturwandel führte bereits in den vergangenen Jahrhunderten zu sozialen Problemen die mit dem Fortschritt der Mechanisierung zunahmen. Ein Beispiel sind die Waldarbeiter, die rund um den Bungsberg zahlreich zu finden waren. Mit den ersten Motorsägen wurden sie zu Hauf arbeitslos und ein Problem für die dörflichen Netzwerke, die wie heute nicht alles auffangen konnten.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 17.09.2013

"Komm in den totgesagten Park..."

Viele interessante poetische, philosophische und religiöse Hintergründe zu Parks und Gärten in Scheswig-Holstein erfuhren die Besucher des Vortrags "Komm in den totgesagten Park..." von Wolfgang Teichert.
Der Leiter der christlichen Akademie des VCH e.V. begann den Abend mit dem Gedicht "Komm in den totgesagten Park und schau" des Lyrikers Stefan George aus dessen Gedichtband "Das Jahr der Seele". In diesem Werk kommt in George der Naturpoet zum Ausdruck, der sich aber weit ab von der üblichen Naturlyrik bewegt. Der Dichter wählt Symbole, Farben und Tönen. Vor allem aber erscheint die Natur als gebändigte, menschlich gestaltete Landschaft: Als Park, Teich oder mit Pfaden gesäumtes Ufer.

Die Auseinandersetzung mit der Natur und dem Garten als deren geordnetem Abbild gehörte für viele Dichter der Aufklärung im mittleren und späten 18. Jahrhundert zum guten Ton. So war es aber auch üblich, dass Könige und Fürsten ihre Gärten für das Volk öffneten. Dennoch oder gerade deshalb waren sie aber auch Gärten der Lustbarkeit in denen der Regent seine religiöse Orientierung zum Ausdruck brachte und sich nicht selten an der persönlichen Vorstellung vom Paradies orientierte. So finden sich in Schleswig-Holstein neben Barrockgärten auch Anlagen die die Symbolik der Freimaurer oder die Lebensweise der Hutterer aufnehmen.

Angefangen im Eutiner Schlossgarten nahm Wolfgang Teichert die Besucher mit auf eine Reiche quer durch Schleswig-Holstein und zeigte ganz neue Sichtweisen mit denen sich Gärten und Parks betrachten lassen.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 14.09.2013

Erfolgreiche Vernissage mit schlimmem Erwachen

Verehrter Dieb!
– für den Fall, dass Sie nochmal hierher kommen -
Während wir am Sonntag nach der Ausstellungseröffnung vom Vortag noch den Verlust meiner gestohlenen Skulpturen beklagten und darüber nachdachten, wer zu einer solchen Tat fähig sei, meldete sich mein 5-jähriger Enkel zu Wort: „Ich weiß, wer die geklaut hat. Das waren Diebe, keine Menschen.“
Ich bin davon überzeugt, dass er nicht Recht hat. Darum spreche ich Sie als Mensch an und appelliere an Ihre Menschlichkeit: Haben Sie ein Herz! Geben Sie die Skulpturen bitte zurück – gerne diskret und anonym. Sie bedeuten mir persönlich sehr viel. Auf dem freien Markt werden Sie diese ohnehin nicht los.
Haben Sie Vertrauen.
Es grüßt Sie Käte Huppenbauer


Liebe Leser,
dieser Text, zusammen mit einem Foto der gestohlenen Skulptur liegt auf jeder der beiden nunmehr leeren Stelen, die tags zuvor noch ein Werk meiner Frau getragenen hatten. Der Schock über diesen Diebstahl lässt die Beschwingtheit und herzliche Atmosphäre der Vernissage vom 14. September umso leuchtender erscheinen. Es waren die letzten schönen Sonnenstunden vor dem angekündigten großen Regen. Ungefähr 70 Gäste von nah und fern waren der Einladung gefolgt. Munter miteinander plauschend saßen sie an den dafür aufgestellten Tischen, genossen Kuchen, Kaffee und andere Getränke  oder lauschten den Keyboardklängen des Lensahner Musikers Helmut Groß. Zuvor konnte ich in meiner Eröffnungsansprache  meine Freude betonen, dass Käte Huppenbauer in der Scheune des Pfarrhofs eine kleine Werkstatt einrichten konnte. Dadurch hat der Naturerlebnisraum Pfarrhof Schönwalde neben der Kirche und dem Liturgischen Garten, dem neu errichteten Pilgerpfad  durch den Naturerlebnisraum mit Kreuzweg des Künstlers Ulrich Lindow, eine neue Attraktion hinzugewonnen.  Die Ausstellung unter dem Motto: „da berühren sich Himmel und Erde“ passt sich wunderbar in das Ambiente dieses neu entstandenen Naherholungsraumes für Schönwalder Bürger und Gäste von weither ein und bedeutet für uns ein Dankeschön, dass wir hier heimisch werden konnten.

Christoph Huppenbauer (Foto: Marc Dobkowitz)

Bild_zum_Thema 11.09.2013

Vom guten Umgang mit dem Boden

Einen informativen und anregenden Abend unter dem Titel "Vom guten Umgang mit dem Boden" erlebten die Besucher der achten Veranstaltung im Rahmen des Jahresprogramms des Naturerlebnisraumes Pfarhof Schönwalde. Nach einer Einführung durch Gudrun Bölting, Pastorin für Ökumene und Gerechtigkeit im Kirchenkreis Ostholstein mit Beispielen aus der weltweiten Ökumene berichtet Klaus Strüber vom Hof Hollergraben in Schönwalde über die dortige Forschung zum Thema "Bodenverdichtung". Gemeinsam mit Ulrich Ketelhodt, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, fanden sich alle im Anschluss unter dem Taufengel zu einem intensiven Austausch zur Zukunft der Landwirtschaft zusammen.

Gudrun Bölting berichtete aus den Partnergemeinden des Kirchenkreises in Tansania und unserer Partnergemeinde Magoye. Der nachhaltige Umgang mit der Natur ist auch dort immer mehr Thema. Ein Beispiel sind Bemühungen zur Aufforstung die auch aus Deutschland unterstützt werden. Aber auch in dieser Partnerschaft gilt es Dinge, wie beispielsweise die im Zuge der Aufforstung entstehenden Monokulturen, zu diskutieren.

Dennoch sind afrikanische Bauern weit besser für die Zukunft gewabnet als die Berufkollegen aus westlichen Industriestaaten. So ist zumindest die Auffassung der Afrikaner wie Klaus Strüber aus einer Partnerschaft zu berichten wusste. Er lieferte auch gleich die Begründung. Während in Deutschland nur noch etwa 1 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt, und somit mit der Kunst der Nahrungsmittelherstellung vertraut ist, ist bei nahezu jedem Afrikaner das Wissen darum noch präsent. So könnten die Industrienationen in Krisenzeit zu "Entwicklungsländern" werden.

Eine Krise könnte die steigende Bodenverdichtung durch die industriellen Produktionsmethoden sein. Schon heute sind weltweit große Flächen irreversibel verdichtet. Eine Gefahr sind dabei die modernen Dünger, die auch auf einem verdichteten Acker noch immer guter Erträge möglich machen. Auch ist die Verdichtung nicht sichtbar, da sie in Tiefen stattfindet, die von Maschinen nicht bearbeitet werden. Dennoch sinkt die Fähigkeit Wasser zu speichern und Nährstoffe zu transportieren. Die exakten Auswirkungen sind längst noch nicht erforscht, da nie zuvor in der Geschichte der Menschheit derartig gewichtige Maschinen eingesetzt wurden. In den USA, wo Ackergiganten schon lange üblich sind, zeigen sich erste negative Veränderungen.

Klaus Strüber sieht in der Wirtschaftsgemeinschaft in der der Hof Hollergraben betrieben wird die Zukunft der Landwirtschaft. Regionale Produktion die keine industriellen Prozesse erfordert. Auf seinem Hof werden Nahrungsmittel für etwa 85 Menschen produziert. Dabei kommen vermehrt Pferde zum Einsatz. Die Vermarkung über eine Wirtschaftsgemeinschaft führt zu einem deutlich geringeren Ausschuss und somit trotz geringerer Erträge zu einem wirtschaftlichen Betrieb. Strüber gibt zudem zu bedenken, dass er auf seinen Flächen zwar 30 Dezizentner Getreide erzeugen kann. Beim Gemüseanbei erhöht sich der Ertrag jedoch auf das Doppelte. Mit Gemüse, dass in 49 Wochen im Jahr frisch geerntet wird kann auch im kleinbäuerlichen Umfeld mit bodenschonenden Produktionsmethoden wirtschaftliche gearbeitet werden.

Viele der diskutierten Probleme und Lösungsansätze finden sich auch im Internet unter www.meine-landwirtschaft.de. Eine Initiative des Deutschen Naturschutzrings mit Unterstützung zahlreicher Institutionen wie der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, 'Brot für die Welt', Miserior und dem BUND.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 08.09.2013

Tag der Heimat in Schönwalde und Kasseedorf

Am 8. September begang auch unsere Gemeinde den Tag der Heimat mit einem Gottesdienst unter musikalischer Begleitung des Posaunenchores. Pastor i.R. Lorenz Kock fand in seiner Predigt „nachdenkliche und berührende Worte zum Thema ’Heimat’“ wie es Schönwaldes Bürgermeister Hans-Alfred Plötner in seiner kurzen Ansprache formulierte. Konfirmanden hatten die Blumenkränze von der Kirche zum Gedenkstein in der Eutiner Straße getragen. Dort legten Bürgermeister Plötner und Vertreter der Pommern und Ostpreußen diese nieder. Der feierliche Akt wurde vom Singkreis Ostholstein und dem Posaunenchor unserer Gemeinde musikalisch untermalt. Die Posaunen spielten „Wem in stiller Stund“ und „Land der dunklen Wälder“. Den Abschluss bildete das Schleswig-Holstein-Lied. Im Anschluss fanden sich alle noch einmal in Kasseedorf ein.

Marc Dobkowitz

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