AKTUELLES
NEU Kindergottesdienst

In der Adventszeit findet Sonntags, immer um zehn Uhr, ein Kindergottesdienst im Gemeindehaus statt. Die ...
RÜCKBLICK
Menschenkette am Volkstrauertag

Es hat tatsächlich geklappt - knapp 400 Menschen kamen in diesem Jahr zum Vokstrauertag in Schönwalde, auch ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 15.12.2013

Weihnachtliche Gospels, Blockflöten und Posaunen

Die Musikangebote unserer Gemeinde sind vielfältig und jedes für sich ein Ohrenschmaus. Wenn alle gemeinsam einmal jährlich zum Weihnachtskonzert einladen ist ein musikalisches Erlebnis der außergewöhnlichen Art gewiss. Am dritten Advent war in diesem Jahr wieder soweit. Der Gospelchor ‚Sangena‘ verkürzte die Zeit bis zum Heiligen Abend mit „Waiting for the Lord“ und forderte auf „Let’s sing a song of Christmas“. Dem kam die Gemeinde begleitet vom Posauenchor im Laufe des Konzertes gleich mit drei bekannten Weihnachtsliedern nach. Das Flötenensemble unter Leitung von Marianne Loocks verzauberte mit zwei Auftritten das Publikum. Besonderen Applaus erhielten Kinderchor und Jungbläser für Ihre Auftritte. Die Leistung der Jungbläser unter Anleitung von Willy Edel wurde mit frenetischem Beifall bedacht, genauso wie der „Stern über Bethlehem“ den der Posaunenchor unter Leitung von Friedrich Wilhelm schmissig präsentierte. Den Abschluss bildete „Amen“ gemeinsam vorgetragen von Gospel- und Kinderchor unter Leitung von Lydia Bock.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 01.12.2013

1.Advent - wir verabschieden Wilhelm Knoop und Daniela Reimer . . .

An Allerheiligen 1973 war für unseren Küster Wilhelm Knoop der erste Arbeitstag. Nun, nach 40 Jahren und einem Monat im Dienst unserer Gemeinde, verabschieden wir uns von ihm. Wilhelm Knoop geht in den wohlverdienten Ruhestand. Vier Jahrzehnte war es für die Familie Knoop normal den Vater zu Weihnachten nur für ein paar Stunden zwischen Christvesper und Christmette zu sehen. Genauso wie für die vielen Pastoren die Wilhelm Knoop kommen und gehen sah, sorgte er zum Fest der Feste für das, was für Christen das Weihnachtsfest ausmacht, ein Gottesdienst. Dabei wirkte er wie auch sonst bescheiden im Verborgenen. Als gelernter Gärtner lag ihm unser Friedhof ganz besonders am Herzen und viele Besucher wissen seine Arbeit und seinen Rat zu schätzen. Ein Grabbuch braucht Wilhelm Knoop auch heute nicht, um eine Grabstätte zu finden. Er kennt dazu auch noch die familiären Hintergründe. Ein wertvolles Wissen für spätere Generationen. Wir freuen uns Herrn Knoop bald als Besucher unserer Kirche oder des Friedhofes zu treffen. Sonntags ausschlafen werde er nicht, das ließe die innere Uhr nicht zu, hat er uns verraten. Aber er genieße es durchaus nicht der erste in der Kirche sein zu müssen.

Abschied haben wir auch von Daniela Reimer als Kirchengemeinderätin genommen. Sie war seit 2009 Mitglied in dem Gremium, kann die Aufgaben aus zeitlichen Gründen aber nicht mehr mit der Intensität wahrnehmen, wie sie es möchte. Für die Arbeit in unserer Gemeinde, wie zum Beispiel im Abenteuerland, bleibt sie uns jedoch erhalten.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 01.12.2013

. . . und begrüßen Christine Hamer und Winfried Saak

Menschen gehen, Menschen kommen. So ist es auch in unserem Kirchengemeinderat. Im Gottesdienst zum ersten Advent wurden Christine Hamer und Winfried Saak als neue Kirchengemeinderäte offiziell in ihr Amt eingeführt. Der Kirchengemeinderat hatte beide einstimmig in das Gremium berufen.

Christine Hamer dürfte den meisten bereits als Gemeindesekretärin bekannt sein. Zudem ist sie im Besuchskreis und im Frauenkreis aktiv. Sie gehört dem Redaktions-Team des’Kirchenblicks‘ an und singt im Kirchenchor ‚Dreiklang‘. Mit den Themen und der Arbeit des Kirchengemeinderates ist sie als bisherige Protokollführerin bestens vertraut. Mit Frau Hamer sind nun auch die hauptamtlichen Mitarbeiter unserer Gemeinde im Kirchengemeinderat vertreten.

Winfried Saak ist mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern Schönwalder Neubürger. Der pensionierte Gymnasiallehrer möchte sich in seiner Umgebung einbringen und sie gestalten. Seine Frau und er engagieren sich bereits ein einiger Zeit in unserer Gemeinde. Nach einigen Besuchen von Sitzungen des Kirchengemeinderates stimmte er seiner Berufung in das Gremium zu.

Wir freuen uns über die kompetente Verstärkung durch Christine Hamer und Winfried Saak und wünschen Gottes Segen für die neue Aufgabe.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 23.11.2013

Lichterandacht auf dem Friedhof - Die Stimmung einer besonderen Nacht

Weit über hundert Besucher waren der Einladung zur Lichterandacht auf dem Schönwalder Friedhof am Vorabend des Ewigkeitssonntags gefolgt. Schon weit vor Beginn der Andacht ließen sie die besondere Stimmung, die hunderte von rot leuchtenden Grablichtern verbreiteten, auf sich wirken.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer Gemeinde hatten die Lichter auf allen Gräbern verteilt und entzündet, und die Wege mit Fackeln ausgeleuchtet. Ihr Feuerschein tauchte auch die Linden am Rondell in Mitten des Friedhofes in ein eindrucksvolles Licht. Der Posaunenchor spielte dort vertraute Choräle und Pastor Dr. Arnd Heling las Texte „von den letzten Dingen“ und sprach über die Verbindung der Lebenden und der Toten. Den Abschluss bildete „Ich bete an die Macht der Liebe“, gespielt als Trompetensolo vom Hang des Friedhofes.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 02.11.2013

Mit Freude durch das Kirchenjahr - Flötenwochenende in Dahmeshöved

Wenn Anfang November die Tage kürzer und die Strände leerer geworden sind und die Ostsee Schaumkronen vom Herbststurm trägt, dann ist für den Flötenkreis Schönwalde der Termin gekommen, Flöten und Noten einzupacken und nach Dahmeshöved in die Jugendherberge zu fahren. Schon zum 6. Mal verleben wir dort ein gemeinsames Flötenwochenende auf das sich alle das ganze Jahr gefreut hatten.

Zum Ende des Jahres beginnt mit Blick auf die Weihnachtszeit eine intensive Probenarbeit. Alle Flötenspielerinnen bereiten sich mit ihrer Leiterin Marianne Loocks ausführlich auf die kommenden Konzerte vor. Für das Weihnachtskonzert am 3. Advent in der Schönwalder Kirche, bereiteten wir uns besonders gut vor. Neben neu einstudierten Werken wurden auch bekannte Stücke intensiv bearbeitet. An dieser Stelle ein großer Dank an Marianne für die vielen schönen Flötenstunden und die sehr harmonische Gemeinschaft, in der wir das ganze Jahr musizieren durften. Die vielen Stunden mit Flötenspiel vergehen dabei wie im Fluge und bevor die Flöten wieder eingepackt wer-den müssen, hatten wir längst für das nächste Jahr in Dahmeshöved gebucht.
Das vergangene Jahr begann mit der sehr traurigen Nachricht um den Tot unserer Mitspielerin Ursula Engel. Sie hinterlässt eine Lücke. Ihren letzten Wunsch, noch einmal zu spielen, erfüllten wir ihr während der Trauerfeier am 11. Januar. Im Verlauf des Jahres konnten wir einige Abendgottesdienste musikalisch umrahmen und die Bewohner von Seniorenheimen mit unserer Musik erfreuen.

Ein Höhepunkt im Sommer war das gemeinsame Konzert mit dem "Singkreis Ostholstein" in der "Alten Schulscheune" in Kasseedorf unter der Gesamtleitung von Frau Loocks. Viele Besucher verlebten einen schönen und unbeschwerten Nachmittag. Für den 21. Dezember ist ein Weihnachtliches Konzert im selben Rahmen geplant.

Gemeinsamkeit wird groß geschrieben. Freude bereiten immer wieder Treffen mit befreundeten Kreisen zum gemeinsamen Musizieren. Zum Ausklang sitzen alle Mitspieler, Freunde und Besucher gerne bei einem Glas Wein zusammen.

Barbara Körber (Foto: Antje Thomsen)

Bild_zum_Thema 31.10.2013

3. Tag des ehrenamtlichen Engagements zum Gedenken der Reformation

Bereits zum dritten Mal lud unsere Gemeinde gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Alfred Plötner und Amtskollegin Regina Voß am Reformationstag im Anschluss an den Gottesdienst zum „Tag des ehrenamtlichen Engagement“. Es galt einmal mehr Danke zu sagen für den so vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Gesellschaft.

Nach einem Imbiss begann das von Pastor Heling moderierte Podiumsgespräch mit Helga Behrens, Brunhilde Bendfeldt, Matthias Hamann, Hans-Joachim Michaelsen, Jörg Schumacher und Hans-Peter Zink. Sie berichteten über ihre Motivation. Hans-Joachim Michaelsen möchte ein familiäres Erbe fortführen, für Feuerwehrmann Hamann ist es „Spaß an der Freud“ während seine Rot-Kreuz-Kollegin Behrens für die Sache „brennt“. Allen wurde die Bereitschaft sich zu engagieren in die Wiege gelegt. Hans-Peter Zink erlebte es früh bei den Pfadfindern und die Familie Hamann sieht die Feuerwehr als Generationenaufgabe. Oftmals droht das Ehrenamt aber auch zu Lasten der Familie zu gehen. Michaelsen gab zu ein „Ehrenamtsmensch“ zu sein, der in früheren Zeiten auch mal Arbeit hinter Ehrenamt gestellt habe. Eine Beobachtung die auch Jörg Schumacher gemacht hat. Der Geschäftsführer der Sparkassenstiftung wollte aber statt von einem „Amt“ lieber von „freiwillig Engagierten“ sprechen. Helga Behrens pflichtete ihm bei. Viele kleine Dienste der Mitmenschlichkeit seien an kein Amt gebunden, aber mindestens genauso wertvoll für die Gesellschaft. Die habe sich in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Egoisten herangezogen die nun gar nicht mehr auf die Idee kommen zu fragen wo und wie sie Verantwortung übernehmen können. Vielleicht ein Grund für die Nachwuchssorgen an manchen Stellen. Für Schumacher muss das Werben um die Bereitschaft der Freiwilligkeit bereits in Kindergarten und Schule beginnen, um die Jüngsten mit dem „Ehrenamtsvirus“ zu infizieren.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 31.10.2013

Luther-Brötchen zur Reformation - ChurchNight in Schönwalde

Einige Schönwalder erhielten am 31. Oktober ganz unerwarteten Besuch. Die meisten hatten sich an diesem Abend auf Gespenster und andere Schauergestalten eingestellt, die mit dem Spruch „Süßes, sonst gibt‘s Saures“ Naschereien einforderten. Rund um den Ruhsal und die Rosenstraße klopfte jedoch Martin Luther mit Gefolge an die Tür. Für die Bewohner gab es eine Tüte mit süßen Luther-Brötchen, einer Spezialität aus dem Sächsischen. Die Geschenke waren Teil der ChurchNight, die das Abenteuerland-Team unserer Gemeinde am Abend des Reformationstages für die Kinder ausrichtete.

Begonnen hatte alles in der Kirche in der die Kinder von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora, dargestellt von Katerina und Winfried Saak, empfangen wurden. Dort erfuhren sie etwas aus dem Leben des Reformators und sangen gemeinsam, bevor es wie angekündigt mit Luther durch die Nacht ging. Ziel war das Dorfmuseum. Renate Schäfer präsentierte alte Bibeln in der Lutherübersetzung aus dem Fundus des Museums. Die Museumspädagogin erklärte, dass die Einführung des Schulwesens eng mit der Geschichte Luthers verbunden sei. Er war es, der forderte, jeder Christ solle auch selbst in der Bibel lesen können. Bildung war für ihn ein hohes Gut. Im Jugendtreff warteten die Luther-Brötchen auf die Nachtschwärmer. Gemeinsam wurden sie verpackt und mit einem erklärenden Text versehen. Nachdem der Vers „Halloween kannst Du vergessen, denn wir woll’n Dich nicht erpressen.  Lang sollst Du noch an uns denken, denn wir wollen Dir was schenken!“ geübt war, ging es raus an die Türen. Überall freuten sich die Bewohner über die Aufmerksamkeit. Besonders überrascht waren die Patienten der Massagepraxis Volker Bauer über die Umkehr des neuen Halloween-Brauchs und nahmen die Wegzehrung dankend an.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 18.10.2013

Kleine Geschichte des Apfels in Schleswig-Holstein

Im Spätsommer und Herbst ist die Zeit des Apfels. Pünktlich zum Erntedankfest hängen die prächtigen Früchte an den Bäumen und liegen zwischen dem ersten Laub auf dem Rasen darunter. Es gibt also keine bessere Zeit für einen Besuch des „Apfel-Zaren von Sörup“ wie die Lübecker Nachrichten unlängst über Meinolf Hammerschmidt titelten. Der Pomologe beherbergt zusammen mit seiner Frau im ersten Apfelmuseum, dem "Pomarium Anglicum", etwa 730 Apfelsorten. Sein Ruf eilt dem 69jährigen voraus. So war auch unser Gemeindehaus bis auf den letzten Stuhl besetzt als der „Zar“ in Schönwalde „zur Audienz“ bat.

Hammerschmidt führte kurz und prägnant in die Geschichte des Apfels und seine unterschiedlichen Formen ein. Das interessierte Publikum erfuhr einiges über seine Herkunft und die Kultur. Der Malus domestica, wie der Lateiner zum Kulturapfel sagt, stammt aus China. Dort konnte inzwischen durch genetische Untersuchungen der Ur-Apfel identifiziert werden. Das er zu den Rosengewächsen gehört war für die meisten Zuhörer nichts Neues. Dennoch hatten sie noch zahlreiche Frage an den Fachmann, für den der Zufall bei der Zucht neuer Sorten die größte Spannung darstellt. Jeder der Kerne eines Apfels trägt, wenn der Baum ohne menschliches Dazutun befruchtet wurde, eine andere genetische Information. Also birgt jede Kammer des Kerngehäuses eine neue einmalige Sorte. Damit erklärt sich auch die gebräuchliche Form der Apfelbaumvermehrung durch Veredelung, was im Grunde ein Klonen einer als gut befundenen Sorte darstellt. Dabei kann durch die Wahl der richtigen „Unterlage“ das Wachstum beeinflusst werden. Ein weiter Grund für diese Form der Vermehrung ist die Tatsache, dass aus Samen gezogene Apfelbäume acht bis zehn  Jahre brauchen, bis sie Früchte tragen. Der Samen barg über lange Zeit ein weiteres Geheimnis. Keimhemmende Substanzen verhindern den Wuchs von „Konkurenz“ unter der eigenen Krone. Erst wenn die Kerne von Tieren gefressen und verdaut sind, und somit weggetragen wurden, können sie keimen. Inzwischen ist der Mensch in der Lage die nötige Gärung künstlich zu vollziehen.

Dennoch ist sich Hammerschmidt sicher, dass die besten Sorten als Laune der Natur entstehen. Nicht ohne Grund entstammen viele der alten Bauernsorten den Knicks in denen sie heranwachsen konnten bis die Eigenschaften ihrer süßen Früchte Gefallen fanden.

Marc Dobkowitz

 ... 10 ...