AKTUELLES
NEU Kindergottesdienst

In der Adventszeit findet Sonntags, immer um zehn Uhr, ein Kindergottesdienst im Gemeindehaus statt. Die ...
RÜCKBLICK
Menschenkette am Volkstrauertag

Es hat tatsächlich geklappt - knapp 400 Menschen kamen in diesem Jahr zum Vokstrauertag in Schönwalde, auch ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 10.05.2014

Was singt denn da? - Vogelkundliche Führung mit Picknick im Liturgischen Garten

Die Premiere einer Vogelkundlichen Führung mit anschließendem Picknick als Gelegenheit zur Austausch und zur Nachlese in Mitten des Liturgischen Gartens stand leider nicht unter dem Schutz des Wettergottes. Nach eine durchgehend verregneten Woche folgten dennoch rund 20 Teilnehmer der Einladung des „Freundeskreises Pfarrhof Schönwalde am Bungsberg“ und durchstreiften Pfarrgarten und Feuchtsenke entlang des Kreuzweges mit Ohren für die Vogelwelt und Augen für Flora und Fauna entlang des Weges.

Dank der sachkundigen Führung durch Dr. Klaus Wächtler, bis 2002 Professor für Zoologie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, erfuhren seine interessierten Begleiter nicht nur etwas über gefiederte Sänger wie Heckenbraunelle, Gartenrotschwanz und Sumpfgrasmücke, sondern auch vieles über die Pflanzen die den Weg der kleinen Gruppe säumten. Bereits im Obstgarten unweit des Liturgischen Gartens und in Sichtweite der Kirche schwärmte Klaus Wächtler von der Faszination der Blüte der alten Quitte, die für ihn der „Inbegriff des Frühlings“ sei. Nach einem Exkurs zur stimmlichen Unterscheidung von Nachtigall und Sproser lenkte der Zoologe den Blick auf ein auch ihm bisher ungeklärtes Phänomen. Nach dem anhaltenden Regen fanden sich unzählige Gartenschnecken an den verdorrten Pflanzenhalmen des Vorjahres. Seine Vermutung: Die Schnecken beweiden den Algenbewuchs an den Stängeln. Über das Wiesenschaumkraut wusste Klaus Wächtler ebenfalls interessantes zu berichten. Es ist nicht nur beliebe Futterquelle für den weiß-roten Aurorafalter, sondern auch ein Künstler der Reproduktion. Kleinste Stücke der Blätter sind in der Lage an den Rändern Wurzeln zu bilden und so eine neue Pflanze entstehen zu lassen.

Zum Abschluss der Führung erwartete die Besucher ein heißes Getränk und ein kleiner Snack im Info-Raum der ‚Scheune der Rast‘ direkt neben dem Liturgischen Garten.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 25.04.2014

Biodiversität - was ist das? Und wie können wir sie schützen?

Zum Auftakt des Jahresprogramms „Mehr Leben, bitte!“ im Naturerlebnisraum Pfarrhof Schönwalde konnten wir bereits zum zweiten Mal Prof. Dr. Hansjörg Küster in der Schönwalder Kirche willkommen heißen. Nach seinem Vortrag über den Wandel der Landschaftsformen in Ostholstein im vergangenen Jahr sprach der Professor für Geobotanik an der Leibniz-Universität Hannover diesmal zum Thema „Biodiversität – was ist das? Und wie können wir sie schützen?“. Über 30 Besucher aus dem Kreis Ostholstein waren interessiert an dem Thema und diskutierten im Abschluss an den 90 minütigen Vortrag intensiv mit dem angesehenen Fachmann.

Küster machte deutlich wie eng die Artenvielfalt -Biodiversität genannt- mit dem Menschen verbunden ist. Dabei hielt er sich mit Bewertungen zu historischen und aktuellen Eingriffen in die natürliche Umgebung zurück. Die Knicks, die in der heutigen Landschaft wichtige Refugien für viele Arten sind, wurden vom Menschen geschaffen und anfänglich als negativ für Flora und Fauna bewertet. In Beispielen verdeutlichte Küster, dass sowohl Tiere wie Pflanzen sich kontinuierlich ihrer Umgebung anpassen. Jede Spezies bildet Unterarten, die mit unterschiedlichen Gegebenheiten zu Recht  kommen. In jedem Lebensraum gibt es dabei Arten, die auf lange Sicht betrachtet das Ökosystem beherrschen. Eingriffe des Menschen in die Landschaft führen zu immer neuen Ökosystemen in denen nicht nur Arten untergehen, sondern auch neue entstehen. Je vielfältiger sich die Natur dabei präsentiert, desto besser entwickelt sich die Artenvielfalt. Im 18.Jahrhundert, zu Zeiten der Entdeckung neuer Kontinente und weltumspannender Reiche europäischer Herrscher, war die Vielfalt am höchsten. Der beginnende Austausch über die Ozeane hinweg und die Möglichkeiten zu intensiven Eingriffen in die Landschaft, zu denen auch die Anlage von großen Parks gehörte, förderten die Biodiversität in unseren Breiten.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 21.04.2014

Osterfest mit Tauferinnerungsgottesdienst

Das Osterfest begann auch in diesem Jahr traditionell am Gründonnerstag in Gemeinschaft mit dem Feierabendabendmahl am liebevoll gedeckten Tisch im Gemeindehaus zum Gedenken an die Einsetzung des Abendmahls durch Jesus von Nazareth. Nach dem Gottesdienst am Karfreitag mit musikalischer Begleitung durch den Kirchenchor ‚Dreiklang‘ und dem festlichen Ostergottesdienst mit Taufen und dem Posaunenchor als passende Untermalung, feierten wir am Ostermontag einen Tauferinnerungsgottesdienst. Viele der meist kleinen Täuflinge des vergangenen Jahres waren mit ihren Eltern der Einladung gefolgt und konnten nun den Fisch, den die Eltern zur Taufe selbst gestaltet hatten, mit nach Hause nehmen und den Taufsegen am Becken des Taufengels erneuern.

Das Foto zeigt die Bronzereliefs des Künstlers Ulrich Lindow zu den Kreuzwegstationen "XIII Aufstehen" und "XV Zusammengehören" nach Jörg Zink.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 22.03.2014

Der große Gärtner - Farbseminar des Frauenkreises

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr bot Frau Palm-Simonsen vom Evangelischen Frauenwerk Ostholstein auch in diesem Jahr wieder ein  Farbseminar in unserer Gemeinde an.

Zehn farbbegeisterte Frauen trafen sich am 22. März im Gemeindehaus, um einen bunten Tag rund um das Thema Farben zu genießen. Nachdem Frau Palm-Simonsen die Farben Orange, Violett und Rosa vorgestellt und in das Wirken der Farben eingeführt hatte, malten die Teilnehmerinnen ihre persönlichen Bilder. Nach der Stärkung am leckeren Buffet, folgte Wissenswertes über Emil Nolde und sein Bild "Der große Gärtner". Dann ging es ans Gärtnern mit Pinsel und Farbe und die Teilnehmerinnen brachten ihren eigenen Garten aufs Papier. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Es war mal wieder ein wunderbarer, farbenfroher Tag.

Christine Hamer

Bild_zum_Thema 14.03.2014

Weltgebetstag lockte Kinder in die Kirche

Unter dem Motto “Wasserströme in der Wüste-Ägypten“ fand der diesjährige Weltgebetstag für Kinder in unserer Gemeinde statt.

Das Team „Abenteuerland“ hatte für einen kurzweiligen, informativen Nachmittag gesorgt. Wie gewohnt startete man um 15.30 Uhr mit dem Begrüßungslied. Rund 35 Kinder strömten ins Gemeindehaus. Mit dabei auch Pfadfinder, die zum Teil unterstützend an dem Nachmittagsprogramm mitwirkten. Ein großer Spaß war die sogenannte „Spielstraße“. In ihr dürfen sich die Kinder frei bewegen und eine Stunde lang frei entscheiden welches Angebot sie annehmen. Einfach machen wozu sie gerade Lust haben. Jeder kann hier seinen Bedürfnissen nachgehen, kann sich ausprobieren oder einfach mal das Angebot genießen; ganz ohne Notendruck. Für jeden ist etwas dabei. Beim werkeln in der Küche exotische Früchte kennenlernen oder um die Wette eine Mumie einpacken. Zur Erinnerung: das Themenland war Ägypten. Außerdem war Zeit zum Toben, Experimentieren, Basteln, Rätseln, Tanzen und Singen.

Beim Glockengeläut ging es zur Kirche. Begrüßt mit einem Schluck Wasser, das ein prägendes Element dieses Weltgebetstags war, liefen die Kinder in die Kirchenbänke. Jeder wollte möglichst weit vorne sitzen, möchte mitbekommen, was dort vorne passiert. Klar, dass in diesem Gottesdienst „Sarah Sahara“, die große Kamelhandpuppe eine entscheidende Rolle bekam.
Gespannt bis in die Haarspitzen saßen die Kinder da und saugten Wissen über das Land Ägypten und die Lebensumstände der Kinder dort auf. Einige hatten schon in der Spielstraße etwas von Hieroglyphen gehört, hatten ein rhythmisches Bewegungslied, einen „Brunnentanz“, erlernt. Jetzt durften sie aktiv am Gottesdienst teilnehmen und sich einbringen. Die Pfadfindergruppe der „Luchse“ spielten eine kleine Szene am Brunnen. Dort gab es lebendiges Wasser. So wie Wasser unseren Durst stillt, so ist es Jesus, der weiß, das wir Menschen großen Durst haben, nach Menschen, die uns lieben. Das wir ein Zuhause für Herz und Seele suchen. Diese Sehnsucht kann Gott stillen.Seine Liebe sprudelt wie eine frische Wasserquelle – jeden Tag neu und hört nicht mehr auf!
Gespannt lauschten die Kinder! Wenige Minuten später wuselten aber schon wieder viele Kinder im Altarraum, um sich beim nächsten Bewegungslied auszutoben. Langsam neigte sich der Nachmittag dem Ende entgegen. Mit Fürbitten, Abschlusslied und Segen wurden die Kinder in den Abend verabschiedet.

Angela Hüttmann (Foto: Katerina Saak)

Bild_zum_Thema 05.01.2014

"Eutiner Wind" wehte durch die Kirche

Einen musikalischen Leckerbissen präsentierte der Shanty-Chor „Eutiner Wind“ zu Beginn des neuen Jahres in unserer Kirche. Unter der Leitung von Sergii Bezrukov gestaltete der Chor zum Ausklang der Weihnachtszeit ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Weihnacht auf den Meeren“. Die Konzertbesucher erlebten eine gute Stunde gefüllt mit bekannten Seemannsliedern aber auch Neuvertonungen. Dem Gorch-Fock-Lied hatten die Eutiner eine Strophe als Hommage an ihre Heimatstadt hinzugefügt. Lieder wie ‚Weihnachtszeit auf den Meeren‘, ‚Abendglocken‘ oder ‚Zu Hause brennt ein Lichterbaum' ließen vor den Tannen neben dem Altar noch einmal Weihnachtsstimmung aufkommen. Auch die Solisten des Chores empfahlen sich mit ihren Bassstimmen die besonders bei ‚Sankt Niklas war ein Seemann‘ beeindruckten. Extra Applaus gab es für den russischen Shanty im Programm. Diesen gab der Chor prompt zurück, als das Publikum alleine die Melodie von ‚Amazing Grace‘  zu ‚Ein schöner Tag‘ summte. Wir freuen uns auf einen weiteren Besuch zu dem „Eutiner Wind“ durch Schönwalde weht.

Der Shanty-Chor 'Eutiner Wind' wurde am 10. Februar 1999 gegründet und zählt aktuell über 45 Mitglieder, zwei Gitarristen und einem Akkordeonspieler. Über weitere Stimmen und einen zusätzlichen Akkordeonspieler würden sich die Herren freuen. Kontakt über den ersten Shantyman Jens-Uwe Winsel unter 0 45 21 / 38 63.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 24.12.2013

Mit der Zeitmaschine zu Christi Geburt

Der Auftakt zu den Weihnachtsgottesdiensten war traditionell das Krippenspiel. Zum Familiengottesdienst war die Kirche schon um 15 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt als sich zwei Schulmädchen über das bevorstehende Weihnachtsfest unterhielten und zum Schluss kamen: „Es wäre doch toll, wenn wir das alles einmal miterleben könnten.“ Kurzer Hand bauten sie eine silber glänzende Zeitmaschine und reisten unter bunten Lichtblitzen über 2000 Jahre zurück. Die Geschichte begann am 20. Dezember wie zwei kleine Engel mit ihrer Tafel ankündigten. Maria und Joseph fanden nur noch Herberge in einem Stall. Als sich am 24. Dezember dann die Geburt des kleinen Jesuskindes ankündigte waren die beiden Schulmädchen wieder hautnah dabei, als die Engel den Hirten die frohe Kunde überbrachten. Und auch den Besuch der heiligen drei Könige mir ihren kostbaren Geschenken erleben sie „live“. Zum Abschluss schlugen alle Darsteller den Bogen zur tansanischen Partnergemeinde Magoye und sangen gemeinsam in Suaheli.

Mit dem Weihnachtsgottesdienst unter Begleitung des Flötenensembles und dem Kirchenchor ‚Dreiklang‘ um 17 Uhr und der Christmette mit musikalischer Untermalung durch den Posauenchor ging um 22 Uhr der Heilige Abend in Schönwalde zu Ende.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 22.12.2013

Konfirmandenvorstellung und Friedenslicht aus Bethlehem

Klopfet an, so wird Euch aufgetan. (Mt 7,7)

Dreimal klopfte Pastor Heling an die Türe vor dem Altar bis die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahres 2015 „herein“ riefen. Sie hatten sich für ihren Vorstellungsgottesdient mit dem Vers aus dem Matthäus-Evangelium und dem Jesus-Wort „Ich bin die Tür“ (Joh 10,9) beschäftigt. Einige von ihnen hatte den Türstock gezimmert, der den Altarraum beherrschte. Alle traten sie durch die offene Tür und stellten sich der Gemeinde mit Namen vor. Sie hatten in den zurückliegenden Wochen einen Text erarbeitet, der den Gottesdienstbesuchern die vielen Türen von der Geburt bis zum Tod vor Augen führte. Wie einem Kind das groß wird öffnen sich mit der Zeit immer mehr Türen, während andere geschlossen werden oder für immer verschlossen bleiben.

Die Pfadfinder des VCP-Stammes „Swentana“ hatten in der vergangenen Woche das in Bethlehem entzündete Friedenslicht aus Kiel abgeholt und an den Bungsberg getragen. Sie berichteten von der Zugfahrt und entzündeten dann mit dem Friedenslicht die Osterkerze von der sich nun jeder das Licht abnehmen und nach Hause tragen kann. Direkt im Anschluss an den Gottesdienst verkauften die Pfadfinder Lichter für den sicheren Transport des Friedenslichtes in dem die Flamme 48 Stunden brennen kann.

Marc Dobkowitz

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