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Johannisfest mit Dudelsack am 23. Juni 15 Uhr

Das Gemeindefest der Kirchengemeinde Schönwalde findet auch in diesem Jahr wieder am Wochenende des ...
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Betroffenheit nach "Bauer unser"

Über 70 Besucher kamen am 30. Mai zum Filmabend mit anschließender Diskussion um die Situation der ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 24.04.2016

Konfirmation 2016

Heute wurden in unserer Kirche insgesamt 18 Jugendliche durch Pastor Arnd Heling konfirmiert.
Es sind die Schönwalder Felix Achtenberg, Celine Bausch, Alexander Boysen, Justin Buhrmann, Jannik Brasse, Finn Hallmann, Katharina Hansen, Emily Müller, Nicklas Petersen, Meilique Riegel, Lasse Stumpf. Aus Kasseedorf kommen Alea Kock, Henrik Martin Schleeh, Johannes Schneider; aus Langenhagen Lena Bebensee, Martje Perleberg und Michelle Schmidt sowie aus Bergfeld Jonas Strunge.

Außerdem wird Linda Neumannn aus Schönwalde am Himmelfahrtstag, den 5. Mai um 10 Uhr konfirmiert.

Der Kirchengemeinderat heißt die jungen Gemeindeglieder herzlich willkommen.

Den Text der Predigt finden Sie im Download-Bereich dieser Seite.

Pastor Dr. Arnd Heling

Bild_zum_Thema 13.04.2016

"Die Sorge um das gemeinsame Haus" - zur Enzyklika "Laudato Si" des Papstes Franziskus

Im Anschluss an die Segnung des Gisela-Stadie-Hauses und den darin lebenden Lamas gab der katholische Theologe Dr. Rainer Hagencord eine Einführung „über die Sorge für das gemeinsame Haus“, wie die Enzyklika „Laudato Si“ des Papstes Franziskus überschrieben ist.

In der zu Pfingsten 2015 veröffentlichten Schrift äußert sich der Papst erstmals „mit poetischer Kraft und Klarheit“ zum Verhältnis von den Menschen zur Schöpfung und hebt dabei den Grundsatz „macht Euch die Erde untertan“ in seiner bisherigen Interpretation auf, fasste Hagencord die 246 Kapitel der Enzyklika zusammen und erklärte: „Ich hätte 2009 das Institut für Theologische Zoologie nicht gründen müssen, hätte es diese Enzyklika gegeben.“ Es sei unglaublich, dass der Papst bereits auf den ersten Seiten erkläre, der Mensch stehe nicht über den Dingen der Schöpfung, sondern sei in Kommunikation stehender und in Symbiose lebender Teil von ihr. In der Sorge um das „gemeinsame Haus“, als das der Papst die Erde beschreibt, geißelt Franziskus nach Hagencords Ausführungen die Wegwerfkultur, fordert auf zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und zum Boykott gegenüber unverantwortlichen Unternehmen. Er argumentiert für dezentrale Lösungen in Bezug auf Energiewende und Landwirtschaft und provoziert sogar die pluralistische Weltgemeinschaft, die sich dem globalen Kapitalismus verschrieben habe und auf einem selbstmörderischen Kurs befinde, so Hagencord.

Er zeigte sich erfreut über das große Interesse an dem Thema zu dem 30 Besucher gekommen waren und auch angeregt diskutierten. Bemerkenswert sei auch der Abschied der Kirche vom Anspruch des kirchlichen Lehramtes für alle Bereiche, hin zu einer Kultur des Dialoges und des Lernens voneinander, wie es Hagencord formulierte. Auch richte sich der Papst erstmals nicht an die Gelehrten der Kirche sondern spricht ausdrücklich „alle Menschen guten Willens“ an. Die Enzyklika entspricht nach Hagencords Auffassung damit „den Standards einer modernen theologischen Ethik mit einer differenzierten Sachanalyse natur- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse.“
In der Natur erlebe der Mensch das göttliche, sie sei der Ort der Gotteserfahrung. In seinen Schlussfolgerungen beruft sich Fanziskus auch auf Gelehrte anderer Religionen. Statt der Erlösung werde nun die Schöpfung in den Mittelpunkt des kirchlichen Handelns gestellt, weshalb sich die Kirche nicht mehr mit sich selbst beschäftige. Vielmehr müsse es die Aufgabe der Kirche sein, an Stelle von Politik und Akteuren aus Wirtschaft und Finanzwelt, die Führung bei der Rettung der Schöpfung zu übernehmen.

Die Stifterin Gisela Stadie, deren Stiftung "Ora et Labora" sich für die Verständigung zwischen Mensch und Tier einsetzt und wensentlich zur Finanzierung des Hauses zur Mensch-Tier-Begegnung auf dem Pfarrhof Schönwalde eingesetzt hat, zitierte Hagencord während seines Vortrages mit dem Ausspruch: „Das Christentum hat die Tiere vertrieben, in den Märchen haben sie überlebt.“

Marc Dobkowitz (Auszug aus Ostholsteiner Anzeiger vom 16.04.2016)

Bild_zum_Thema 13.04.2016

"Gemeinsames Haus" nach Gisela Stadie benannt

Seit Jahren engagiert sich die pensionierte Studienrätin Gisela Stadie für die Verständigung zwischen Mensch und Tier. Als Anerkennung für Mittelzuflüsse aus der von ihr gegründeten „Ora et Labora Stiftung für ein Ethos der Mitgeschöpflichkeit“ in Höhe von etwa 40.000 Euro trägt das Gebäude zur Mensch-Tier-Begegnung auf dem Pfarrhof der Kirchengemeinde Schönwalde nun den Namen der engagierten Tierschützerin.

Insgesamt wurden rund 75.000 Euro in Haus und Außenanlagen investiert. Für den Bau eines Hühnerstalls stellte die Stiftung weitere 10.000 Euro in Aussicht. Dank weiterer Zuwendungen der Aktivregion, der BINGO Umweltlotterie und anderer Stiftungen verbleibt bei der Kirchengemeinde nur ein sehr geringer Anteil, wie Gemeindepastor Dr. Arnd Heling erklärt. Die Weihnachtsgeschichte offenbare, wie sich Mensch und Tier bereits in der Geburt Jesu begegnen. Eben dieser Begegnung sei das Haus nun mit der von Pastor Dr. Rainer Hagencord vollzogenen Segnung gewidmet. Heling endete mit den Worten: „Ich wünsche mir, dass sich auch die Gemeinde den Gedanken hinter dem Haus zu eigen macht. Es soll einladend und inspirierend sein.“ und schloss die Segnungshandlung ab mit einem Gebet des Papstes aus der Enzyklika in dem es heißt: „Lehre uns, dich zu betrachten in der Schönheit des Universums, wo uns alles von dir spricht.“

Foto: Stifterin Gisela Stadie im Gespräch mit Dr. Peter Wendt, Präses der Kirchenkreissynode. Das Hildegard von Bingen-Zitat „Jedwede Kreatur hat den Urtrieb nach liebender Umarmung“ hängt auch in der Wohnung der 92jährigen.

Marc Dobkowitz (Auszug aus Ostholsteiner Anzeiger v. 16.04.2016)

Bild_zum_Thema 11.04.2016

Neugierig sind Mensch und Tier - Tiergestützte Pädagogik mit Lamas und Kaninchen

Tiere finden nichts und niemanden „blöde“ und gehen auf ihr Gegenüber unvoreingenommen zu. Diese Eigenschaft macht sich das Projekt „Tiere brauchen keine Sprache“ zu Nutze. Es startete Montag als erstes Angebot tiergestützter Pädagogik speziell für Mädchen im Gisela-Stadie-Haus auf dem Pfarrhof Schönwalde.

Diplompädagogin Ines Schneider und Johanna Hippauf, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr am Bungsberg absolviert, bringen bis August jede Woche zehn Mädchen mit Lamas und Kaninchen in Kontakt. Im Kern des pädagogischen Konzeptes steht für die Kinder die Erfahrung, dass jedes Wesen einzigartig und mit seinen individuellen Eigenschaften etwas Besonderes ist.
Schon am ersten Tag war allen Mädchen klar, was ein Kaninchen von einem Lama unterscheidet. Genauso schnell stellten sie fest, dass die Lamas ebenfalls mehr unterscheidet als die Farbe des Fells. „Harry“, der Chef der Herde mit den gebogenen „Bananenohren“, die unter Menschen wohl zu Hänseleien führen würden, geht nicht als erster auf den bunten und lauten Haufen zu, der da auf „seiner“ Koppel steht. Dafür kommt „Annie“ sofort, um alle ausgiebig zu beschnuppern. Sie hat offenbar keine Vorurteile gegenüber den Fremden. Neugier und Neutralität bestimmen ihr Handeln, in dem sie aber auch ganz selbstbestimmt agiert.
Kommt ihr ein Kind zu schnell zu nahe, gibt es eine Reaktion, die jedes der Mädchen sofort wahrnimmt und ganz instinktiv richtig reagiert. So ist sich Ines Schneider auch sicher, dass bis zum Ende des Kurses kein Lama spucken wird.
Ob die spontanen Sympathien der Kinder, von denen jedes bereits festgelegt hat, welches Lama es in den nächsten Wochen führen wird, auch von den Vierbeinern erwidert werden, wird sich zeigen. Ganz ohne Sprache und mit den Tieren als Spiegel ihres Verhaltens sollen die Mädchen positive Beziehungen zu den Lamas und Kaninchen aufbauen. Das große Abenteuer, auf das alles hinausläuft, sind Ausflüge in die nähere Umgebung. Auf dem Weg dahin werden Themen wie die Ernährung oder Körperpflege behandelt und die unterschiedlichen Bedürfnisse und Vorlieben nicht nur der Tiere herausgearbeitet.

In der Gruppe, die aus je fünf Kindern aus Flüchtlingsfamilien und deutschen Familien besteht, werden auch die unterschiedliche Herkunft und damit verbundene Traditionen thematisiert. Beim Malen, Basteln oder dem Bau von Hindernissen für den Kaninchensport treten die individuellen Fähigkeiten und Interessen der Einzelnen ans Licht.
Bei allem wollen Ines Schneider und Johanna Hippauf die vielfältigen Möglichkeiten des Naturerlebnisraumes nutzen. Das Angebot richtet sich gezielt an Mädchen, da die Integration von Jungen über den Sport sehr gut funktioniere, für Mädchen aber wenig Alternativen bestünden.

Die Kosten des Projektes, zu dem auch ein Fest für die Familien und Freunde gehört, trägt zu drei Vierteln der Flüchtlingsfonds des Kirchenkreises Ostholstein. Den Rest übernimmt die Evangelische Kirchengemeinde Schönwalde.

Marc Dobkowitz (Ostholsteiner Anzeiger v. 16.04.2016)

Bild_zum_Thema 08.11.2015

Eine Pilgerin durch die Zeit - Bericht aus der Gemeindeversammlung

„Die Kirche ist eine Pilgerin durch die Zeit.“ Dieser Satz aus dem umfangreichen Bericht des Kirchengemeinderates (KGR), den Pastor Heling vortrug, bringt die Situation unserer Gemeinde sehr genau auf den Punkt.
Beherrschendes Thema der Gemeindeversammlung waren die Überlegungen zur Umgestaltung der Kirche im Eingang sowie auf und unter der Empore. Der Fragebogen hierzu wurde 61 Mal ausgefüllt. Das Ergebnis ist bei aktuell 2059 Gemeindegliedern zwar nicht repräsentativ, gibt aber ein Stimmungsbild ab, das in den Beratungen des KGR auch Gegenstand der Diskussionen ist. Kritiker wie Befürworter der Pläne halten sich in der Auswertung die Waage. Die detaillierte Zusammenfassung findet sich im Download-Bereich.

Auch innerhalb der Versammlung gab es Stimmen pro und contra. Mehrfach wurde die Sorge geäußert, durch den Einbau einer „Teeküche“ und das Ersetzen von Bankreihen durch Stühle oder die Auslage von Büchern entstehe eine „unaufgeräumte Atmosphäre“ die Besucher nicht willkommen heiße. Einige sprachen auch vom Verlust der Kirche als sakralen Raum. Auch erschien die Maßnahme manchem als zu weit gehend und den Charakter der Kirche verändernd und war mit der Empfehlung verbunden, die Veränderung nur in kleinen Schritten und über einen längeren Zeitraum zu vollziehen.
In seiner Sitzung am 6. November hat sich der KGR darauf verständigt zunächst in Detailplanungen für die Bereiche auf und unter der Empore einschließlich der Schaffung eines WCs einzutreten. Die Empore als Ort des Gedenkens ist dabei ausdrücklich ausgenommen. Hier möchte der KGR in einen weiteren Dialog mit den Menschen vor Ort treten, um eine zeitgemäße Form des mahnenden Gedenkens und dem Friedenserhalt zu entwickeln. Eine Turmhalle ohne Gedenktafeln kommt keinesfalls einer Abkehr von Traditionen des Gedenkens gleich. Vielmehr soll ein offenes Entre der Kirche dazu beitragen die Gemeinde für zukünftige Generationen attraktiv zu gestalten, um Traditionen weiter pflegen zu können. Die Gestaltung wird den Charakter der Kirche wahren. Dem wurde bereits mit der Wahl des Architekten Rechnung getragen. Die vielfach zitierte „Teeküche“ wird, wie auch die temporäre gläserne Trennwand, so durch die Einbauten kaschiert werden, dass sie außerhalb ihrer Nutzung den Besuchern nicht ins Auge fällt. Es ist weder vorgesehen, den Abwasch in der Kirche zu verrichten oder gar eine Spülmaschine einzubauen, noch soll während der Gottesdienste eine „Cafeteria“ hinter Glas abgeteilt werden. Allen sei zudem versichert: Die ausgebauten Bänke werden wie die Ehrentafeln unter dem Dach der Kirche gelagert und verschwinden in keiner Scheune.

Den gesamten Wortlaut des Berichtes des KGR, der noch viele weitere Daten und Fakten des zurückliegenden Jahres bereithält, finden Sie ebenfalls im Download-Bereich dieser Seite. 

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 31.10.2015

Kirchenmusik trifft Jazz - Konzert am Reformationstag

„Willkommen liebe Jazz-Gemeinde, Martin Luther sei mit Euch“ Mit diesen Worten eröffnete Pastor Henning Ernst das Konzert der SOUListen am Reformationstag. Der Bandleader und Schlagzeuger spannte zusammen mit den Berlinern Martin Klingberg (Trompete u. Gesang) und Jan Roder (Bass) sowie Gitarrist Eckart Gleim aus Halle einen musikalischen Bogen von Martin Luther zu Miles Davis. Dabei überwogen die leisen und gefühlvollen Töne. Zu hören hab es eine Jazz-Version von Paul Gerhardts „Geh aus mein Herz...“. genauso wie den „One Note Samba“. Den Abschluss mit dem Davis-Song „Seven Steps to Heaven“ quittierte das Publikum mit begeistertem Applaus. Die Musiker bedankten sich mit ihrer Version von „Bewahre uns Gott“ zum Abschied.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 31.10.2015

ChurchNight - Das Abenteuer hinter dem 31.Oktober

Anfang Oktober geht es los: Gruselige Kürbisfratzen, Gespenster und Hexen. Die amerikanische Halloween-Welle hat uns fest im Griff. Das ist da noch den Reformationstag gibt, wird allzu häufig vergessen und Kinder wissen meist gar nichts mehr damit anzufangen. Wir, vom Abenteuerland-Team, möchten an den 31.10.1517 und an Martin Luther erinnern. Damals, vor fast 500 Jahren, wollte Luther mit dem Anschlag der 95 Thesen einen Missstand in der Kirche beseitigen. Er hatte aber eine Lawine losgetreten, die nicht mehr aufzuhalten war. Diese wirkte nach seinem Tod weiter und führte letztendlich zur Entstehung der evangelischen Kirche.

Heute feiern wir an fast 800 Orten in Deutschland diesen Tag als ChurchNight – Schönwalde ist seit vier Jahren dabei. Seit nunmehr drei Jahren begleitet uns Herr Martin Luther an diesem Abend und versetzt uns für einen Moment in die alte Zeit zurück. Dieses Jahr begann alles mit einer Bibellesungen auf Latein, die irritierte und verdeutlichte, wie wichtig die Übersetzung der Bibel ist.
Die Hauptkonfirmanden trugen ein kleines Anspiel zum Thema „Ablasshandel“ vor, nur derjenige der Geld hatte, konnte seine Seele frei kaufen, alle anderen kamen ins Fegefeuer.
Nach einigen Bewegungsliedern ging es dann mit den Gottesdienst-besuchern zum bunt, beleuchteten Gemeindehaus. Dort warteten weitere Spiel und Informationen rund um Martin Luther. Eine besondere Aktion stellte auch in diesem Jahr die Verteilung der Lutherbrötchen dar. Die selbst hergestellten Backwaren wurden an einige Einwohner Schönwaldes verteilt. „Geben anstatt nehmen“, steht dabei im Vordergrund. Alle „Türöffner“ waren bis jetzt positiv überrascht und freuten sich über diese gelungene Aufmerksamkeit. Es ist ein kleiner Beitrag, den das Abenteuerland-Team leistet, um diese Nacht wieder heller zu machen!
Neben dieser Aktionen planen und führen wir auch weitere Veranstaltungen für  Kinder und Jugendliche in unserer Kirchengemeinde durch, so zum Beispiel das Krippenspiel, den Weltgebetstag für Kinder oder das Musical zu Pfingsten. Wir, das sind einige Frauen (siehe Bild unten), die sich einmal im Monat (meistens) am ersten Mittwochabend des Monats treffen, um Neues zu planen. Wer Lust hat, sich daran zu beteiligen, der sollte sich im Kirchenbüro melden. Wir freuen uns auf weitere Mitstreiter/innen, um gemeinsam ein aufregendes, spannendes und kindgerechtes Programm in 2016 zu gestalten.       

Angela Hüttmann

Bild_zum_Thema 04.10.2015

Erntedank & Einweihung - Pfadfinder beziehen altes Backhaus

„Leben aus dem Dank oder: Die Kunst zufrieden zu leben.“, so war der Gottesdienst am Erntedanktag überschrieben. Reichlich und kunstvoll geschmückt mit Erntegaben vom Acker und aus dem Garten war die Kirche für diesen besonderen Tag. Kirchenchor Dreiklang und der Posaunenchor sorgten für die musikalische Untermalung. Wie an jedem ersten Sonntag im Monat gab es parallel einen Kindergottesdienst. mit dem Team um Claudia Riep. Der Kindergarten hatte bereits am Freitag das Erntedankfest gefeiert.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Pfadfinder zur Einweihung ihres neuen Stammesheimes eingeladen. Rund um das alte Backhaus  präsentierten die Sippen unseres VCP-Stammes ‚Swentana‘ einen Basar. Dort gab es Blumen für den heimischen Garten, die schnell ihre Liebhaber fanden, genauso wie Schwedenfeuer und selbstgekochte Marmeladen zu kaufen. Eine Besonderheit, die es nur in Schönwalde gibt, ist der Lamadünger. Um den Mist der vierbeinigen Nachbarn der Pfadis auf der Jahnkoppel zu verkaufsfertigen Quadern zu formen, war Handarbeit gefragt. Beim Anpreisen ihrer Waren übertrafen sich die Sippen gegenseitig. Im Stile echter Marktschreier lobten sie lautstark Prozente aus oder lockten mit dem Angebot „3 zum Preis von 2“. Die hungrigen Besucher erwartete Dank zahlreicher Spenden ein großes Kuchenbuffet Wer Lust hatte konnte am Lagerfeuer ein wenig in das Pfadfinderleben hinein schnuppern. Neugierigen Blicken öffnete sich auch das Innere des Backhauses mit dem gemütlichen Gruppenraum unterm Dach.

Evangelisches Pfadfinden ist mehr als Abenteuer erleben. Es bedeutet in den Gruppenstunden Werte wie Gerechtigkeit, Rücksicht-nahme, Solidarität und Toleranz zu vermitteln. In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird die Neugier, andere Länder und Kulturen zu entdecken und kennenzulernen gefördert und Offenheit gegenüber allen Menschen vermittelt.

Marc Dobkowitz

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