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Einfach mal lassen - Zauber im Naturgarten

Von kleinen und großen Wundern in einem natürlich gestalteten Garten handelt ein Vortrag von Jürgen ...
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Ideenwettbewerb für den Schönwalder Gedenkort

Am Volkstrauertag 2019 wollen wir in der frühreren Leichenhalle der Kirchengemeinde einen modernen "Mahnort ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 28.03.2018

Surinam im Blickpunkt des Weltgebetstages 2018

In diesem Jahr haben Frauen aus Surinam den Weltgebetstag vorbereitet. Ins Zentrum des Gottesdienstes haben sie die Schöpfungsgeschichte gestellt, denn: "Gottes Schöpfung ist sehr gut!"
Sie haben uns alle eingeladen, ihr Land kennen zu lernen und mit Frauen in über 120 Ländern gemeinsam informiert zu beten und Fürbitte zu halten. Am 2. März  war es soweit –  ein Team aus elf Frauen machte sich mit den Gottesdienstbesuchern auf den Weg von Schönwalde nach Surinam.

Surinam ist das kleinste Land in Süd-amerika, halb so groß wie Deutschland. Die 540.000 Einwohner haben sich in den letzten Jahrhunderten aus ver-schiedenen Kontinenten zusammen-gefunden. Sie verstehen es, trotz der kulturellen und religiösen Vielfalt, friedlich miteinander zu leben. Darauf sind sie sehr stolz!
Surinam ist eines der buntesten Länder in Amerika, auch wegen seiner unglaublichen Natur. Mehr als 1000 Baumarten findet man im Urwald, der über 90 Prozent des Landes bedeckt.   An der Ostküste leben die Meeresschildkröten, die jedes Jahr hunderte von Eiern legen. Daneben gibt es unzählige Schmetterlinge und Blumen. Und genau um diese wunderbare Na-tur geht es. Sie muss uns erhalten blei-ben, in Surinam, aber auch überall auf der Welt.

Die Frauen aus Surinam erzählen uns  nicht nur von der Schönheit des Landes und der Vielfältigkeit der Natur.Sie erzählen uns auch von ihrer Sorge um die Umwelt.  Das Land befindet sich in einer wirtschaftlichen Krise. Im Urwald wird Raubbau betrieben. Quecksilber, das zur Goldgewinnung eingesetzt wird, verseucht die Flüsse. Durch den steigenden Meeresspiegel kommt es zu Überflutungen. Mangrovenwälder sterben – dies sind nur einige Beispiele von vielen.
Männer verlassen ihre Heimat, um in anderen Ländern Arbeit zu finden. Viele Frauen sind mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt. Kinder und Jugendliche sind sich selbst über-lassen. Negative Konsequenz: Herumstreunen, Schulabbruch, Drogenkonsum und sexualisierte Gewalt. Wir müssen lernen hinzusehen, zu hören, zu verstehen. Wir müssen handeln.

Gemeinsam haben wir für und mit den Frauen in Surinam und der gan-zen Welt gebetet und gesungen für die Bewahrung von Gottes Schöpfung. Im Anschluss an den Gottesdienst haben wir uns alle zu einem gemütlichen Beisammensein zusammengefunden.   Das Frauenteam hat nicht nur mit viel Freude den Gottesdienst gestaltet, sondern auch ein Buffet mit vielen landestypischen Gerichten ausgestattet, das zu einem stimmungsvollen Abschluss beigetragen hat.

Angelika Ridders.


Bild_zum_Thema 07.01.2018

Weihnachten auf den Meeren

Zum vierten Male gastierte der Shantychor Eutiner Wind am 6. Januar in der Schönwalder Kirche. Mit dem Programm aus internationalen Seemanns- und Weihnachtsliedern klang der Weihnachtsfestkreis stimmungsvoll aus.
Die Kirche war wieder, wie in den letzten Jahren auch, fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum war dankbar und begeistert. Mögen noch viele Konzerte dieser Art folgen.

Arnd Heling

 

Foto: Shantychor Eutiner Wind am 6.1.2018 in der Kirche zu Schönwalde a.B:, R.Hoffmann



Bild_zum_Thema 25.12.2017

Krippenspiel 2017

Ein ungewöhnliches Krippenspiel wurde der Gemeinde in diesem Jahr präsentiert: Die lebensgroßen Krippenfiguren - eigentlich nur zur stillen Betrachtung in der Kirche gedacht - werden plötzlich lebendig.  Sie verwickeln zwei Kinder, die versehentlich in der Kirche eingesperrt wurden, in allerlei Gespräche über den Sinn und Zweck von Weihnachten; dabei verhalten sich die lebendigen Krippenfiguren manchmal recht menschlich-allzumenschlich. Den Kindern aber wird klar - Gott schickt seinen Sohn Jesus, damit die Welt friedlicher wird.
Vierzehn Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 13 Jahren hatten das Stück ausführlch geprobt und waren auf den Punkt gut vorbereitet. Vielen Dank dafür!

Arnd Heling


Foto: Rudi Hoffmann
 



Bild_zum_Thema 21.07.2017

Aufmerksamkeit für Tiere

Wenn man es nicht selber sieht und miterlebt, so hält man es kaum für möglich -  täuschend echt imitiert der Biologe und Buchautor Dr. Uwe Westphal  eine Vielzahl von Vogelstimmen, aber auch die Laute von Amphibien, Säugetieren, bis hin zu Insekten.
Zu Beginn seines Vortrags in der Schönwalder Kirche am 20. Juli ließ Westphal  eine Feldlerche in den Himmel steigen (Foto), erst ganz leise,  dann immer eindringlicher erstrahlte ihr komplexer Gesang, und schon hatte dieser Virtuose der Tierstimmenimitation die rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann geschlagen. Viele, viele andere Vogel- und Tierarten folgten. In den Überleitungen wurden nicht nur interessante zoologische und ökologische Details im Plauderton vermittelt, sondern stets kam auch das persönliche Erleben des Vortragenden zur Sprache. Das machte den Abend ausgesprochen unterhaltsam und lehrreich zugleich. Wohltuend, dass Westphal sich und seine kuriose Begabung dabei nicht wie eine Zirkusnummer präsentierte, sondern vielmehr sich selbst ganz zurückhielt, um voller Hingabe und Empathie den Tieren und ihrer Lebensweise nachzuspüren - man nahm ihm seine Liebe zu den Tieren und zur Natur sofort ab. Für ihn sei jeder Waldspaziergang ein echter Gottesdienst, sagte Westphal zu Beginn seines Vortrags. Wer ihm aufmerksam folgte, hat an diesem Abend auch in der Schönwalder Kirche einen berührenden Gottesdienst erlebt.

Arnd Heling  

 



Bild_zum_Thema 09.07.2017

Hochklassiges ukrainisches Trio in Schönwalde

Am 8. Juli gaben die ukrainischen Musiker Roman Antoniuk (Bariton und Bandura), Sergey Bezrukov (Tenor, Countertenor und Knopfakkordeon) sowie Khrystyna Atkiev am Piano ein ebenso vielfältiges wie hochklassiges Abendkonzert. Während Roman Antoniuk und Sergey Bezrukov sich durch mehrfache Besuche in den letzten Jahren schon einen richtigen Fankreis in Schönwalde aufgebaut haben, war Khyrstyna Atkiev, Ehefrau Antoniuks, erstmals dabei. Alle drei haben ihre Instrumente in der Ukraine an der Hochschule studiert und verfügen über langjährige Konzerterfahrung. Ihr Programm umfasste Stücke ukrainischer und europäischer Komponisten, Arien, Romanzen und Volkslieder, die von Roman Antoniuk sympathisch und zugewandt anmoderiert wurden. Zudem erläuterten die Musiker auch ihre schwer zu erlernenden Instrumente, die Bandura und das elektrische Knopfakkordeon. Mit stimmungsvollen Schubertliedern und einem gemeinsamen "Der Mond ist aufgegangen"  endete dieser harmonische Konzertabend.


Arnd Heling  

Bild_zum_Thema 24.06.2017

Gemeindefest an St. Johannis

Bis 17 Uhr Dauerregen, dann brach der Himmelauf, und pünktich zum Johannisfest um 18 Uhr hatten wir schönes Wetter. Unser Gemeindefest, das seit einigen Jahren stets am 24. Juni stattfindet, ist also nicht ins Wasser gefallen, fand aber sicherheitshalber überwiegend drinnen statt.
Rund 80 Personen waren in die Andacht gekommen, im Anschluss feierten wir mit einem gespendeten Buffet und einem Grill im und vor dem Gemeindehaus weiter.
Die Gruppen und Chöre der Gemeinde brachten kurze Einlagen, die von der Kindermusical-Truppe mit "Go down, Martin" eröffnet wurden. Für Stimmung sorgte auch einmal mehr der Gospelchor Sangena mit afrikanischen Lieder (Foto).
Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder unseres VCP-Stammes Swentana haben in bewährter Weise gegrillt, die Feuerkörbe bewacht und Getränke verkauft.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender und an alle, die zum Gelingen des Festes in besonderer Weise beigetragen haben.

Für die Pflege, Erhaltung und Entwicklug des Naturerlebnisraumes wurden 386 € eingenommen!

Arnd Heling

 



Bild_zum_Thema 18.06.2017

Mensch Martin. Kindermusical zum Reformationsjubiläum

Auch in diesem Jahr hat es wieder ein Kindermusical gegeben. Am18 Juni war die lang erwartete Premiere in der Schönwalder Kirche.  Im Reformationsjahr hatte sich das Abenteuerlandteam für ein Muscial entschieden, das vom Leben von Martin Luther erzählt.
"Herr Vater, erzählt uns noch etwas aus Eurem Leben", baten die Kinder am gedeckten Tisch immer wieder, an dem neben Martin Luther auch die Hausherrin Katharina Luther sowie die aus Briefen und Tischreden bekannte  "Muhme Lene"  teilnahm.
Und Doktor Luther berichtete - von seiner strengen Schulzeit, dem Gewitter vor Stotternheim, seinem Eintritt ins Kloster über den Ablassstreit und den Thesenanschlag und manchen andern spannenden Ereignissen, die ihn schließlich zum Reformator und - wider Willen - auch zum Kirchengründer machten.  Die Szenen wurden szenisch dargestellt, begleitet von schmissigen Liedern sowie Gemeindegesang. Es hat Spaß gemacht - eine gelungene und auch lehrreiche Darbietung!

Die insgesamt 18 Kinder hatten sich seit  Jahresbeginn mit der Chorleiterin Lydia Bock darauf vorbereitet - Choreografie und Regie übernahmen Katerina Saak und  Liselotte Blenk.

Danke für diesen Einsatz und den Mut aller Akteure!

Arnd Heling

Bild_zum_Thema 11.05.2017

Fulminantes Konzert


Am 6. April 2017 fand in der ausverkauften St.-Antonius-Kirche in Neukirchen ein Gospelkonzert der Extra Klasse mit Deborah Woodson und dem Schönwalder Gospelchor „Sangena“  unter dem Motto „Black and White“,  statt.
Sangena startete das Konzert unter der Leitung von Lydia Bock mit dem Lied „If you’re happy“. Wenn Du glücklich bist, mach mit. Das ließen sich die etwa 350 Zuschauer nicht zweimal sagen. Begeistert ging das Publikum vom 1. Takt an mit. Es wurde geklatscht, gestampft, mitgesungen und gejubelt. Mit den hervorragenden Solistinnen Kerstin und Sandra setzte Sangena ihr Programm fort. Viel zu schnell verging die Zeit und so beendete  Sangena  dann ihren Teil mit einer vom begeisterten Publikum lautstark eingeforderten Zugabe „This little light“.
Dann hieß es Bühne frei für Deborah Woodson. Die gebürtige US- Amerikanerin stammt aus Georgia der Heimat des Gospels und lebt heute in Köln. Zunächst stand sie allein auf der Bühne. Mit „Amazing Grace“ zog sie ihre Zuhörer mit ihrer Ausstrahlung und der kraftvollen, mehrere Oktaven umfassende Stimme, sofort in ihren Bann. Begleitet von ihren Gospelmates und zwei  Keyboardern folgte das bekannte, aus ihrer Heimat stammende „Kumbaya my Lord“.
Gospel lebt von dem Kontakt mit dem Publikum. So forderte auch Deborah Woodson das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen auf. Das brauchte sie nicht zweimal sagen. Bei „Hey Man“ und „Total Praise“ erfüllte ihre beeindruckende Stimme die ganze Kirche. Als mit einem Gospel-Medley mit Songs von Mahalia Jackson der erste Teil des Konzertes endete, standen nahezu alle auf und gingen begeistert mit.
Stark eröffnete Woodson nach der Pause mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen.  Als  sie dann „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“  anstimmte, brachte sie die Kirche zum Kochen. „Thank you Lord“ mit dem deutschen Text und „He’s got the whole world in his Hand“ waren weitere Highlights.
Bei „Oh when the saints“ zog  Sangena  erneut ein. Gemeinsam sangen sie „Oh happy day“ und „Joy of my salvation“. So schön, dass Tränen der Freude in manchen Augen der beschwingt mitgehenden Zuschauer leuchteten.
Mit „We are the World“ zog  Deborah Woodson mit ihren Gospelmates und Sangena  aus. Zum Schluß gab es Standing Ovations.
Wow, was für Stimmen! Das Publikum erlebte einen Abend in Black and White, Musik, die mal schnell und langsam, mal laut und leise daherkam – und immer für Jung und Alt.

Nach zweieinhalb Stunden ging  das Publikum beschwingt und heiter mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause.



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