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Im Vogelgarten - Lesung von Claudia Koppert

Zu einer Lesung der Autorin Claudia Koppert am Sonnabend, dem 27. April 2019 um 19 Uhr lädt der Freundeskreis ...
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Über die Ökologisierung von Kirchenland

Zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über die Ökologisierung von landwirtschaftlich genutztem ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 18.06.2017

Mensch Martin. Kindermusical zum Reformationsjubiläum

Auch in diesem Jahr hat es wieder ein Kindermusical gegeben. Am18 Juni war die lang erwartete Premiere in der Schönwalder Kirche.  Im Reformationsjahr hatte sich das Abenteuerlandteam für ein Muscial entschieden, das vom Leben von Martin Luther erzählt.
"Herr Vater, erzählt uns noch etwas aus Eurem Leben", baten die Kinder am gedeckten Tisch immer wieder, an dem neben Martin Luther auch die Hausherrin Katharina Luther sowie die aus Briefen und Tischreden bekannte  "Muhme Lene"  teilnahm.
Und Doktor Luther berichtete - von seiner strengen Schulzeit, dem Gewitter vor Stotternheim, seinem Eintritt ins Kloster über den Ablassstreit und den Thesenanschlag und manchen andern spannenden Ereignissen, die ihn schließlich zum Reformator und - wider Willen - auch zum Kirchengründer machten.  Die Szenen wurden szenisch dargestellt, begleitet von schmissigen Liedern sowie Gemeindegesang. Es hat Spaß gemacht - eine gelungene und auch lehrreiche Darbietung!

Die insgesamt 18 Kinder hatten sich seit  Jahresbeginn mit der Chorleiterin Lydia Bock darauf vorbereitet - Choreografie und Regie übernahmen Katerina Saak und  Liselotte Blenk.

Danke für diesen Einsatz und den Mut aller Akteure!

Arnd Heling

Bild_zum_Thema 11.05.2017

Fulminantes Konzert


Am 6. April 2017 fand in der ausverkauften St.-Antonius-Kirche in Neukirchen ein Gospelkonzert der Extra Klasse mit Deborah Woodson und dem Schönwalder Gospelchor „Sangena“  unter dem Motto „Black and White“,  statt.
Sangena startete das Konzert unter der Leitung von Lydia Bock mit dem Lied „If you’re happy“. Wenn Du glücklich bist, mach mit. Das ließen sich die etwa 350 Zuschauer nicht zweimal sagen. Begeistert ging das Publikum vom 1. Takt an mit. Es wurde geklatscht, gestampft, mitgesungen und gejubelt. Mit den hervorragenden Solistinnen Kerstin und Sandra setzte Sangena ihr Programm fort. Viel zu schnell verging die Zeit und so beendete  Sangena  dann ihren Teil mit einer vom begeisterten Publikum lautstark eingeforderten Zugabe „This little light“.
Dann hieß es Bühne frei für Deborah Woodson. Die gebürtige US- Amerikanerin stammt aus Georgia der Heimat des Gospels und lebt heute in Köln. Zunächst stand sie allein auf der Bühne. Mit „Amazing Grace“ zog sie ihre Zuhörer mit ihrer Ausstrahlung und der kraftvollen, mehrere Oktaven umfassende Stimme, sofort in ihren Bann. Begleitet von ihren Gospelmates und zwei  Keyboardern folgte das bekannte, aus ihrer Heimat stammende „Kumbaya my Lord“.
Gospel lebt von dem Kontakt mit dem Publikum. So forderte auch Deborah Woodson das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen auf. Das brauchte sie nicht zweimal sagen. Bei „Hey Man“ und „Total Praise“ erfüllte ihre beeindruckende Stimme die ganze Kirche. Als mit einem Gospel-Medley mit Songs von Mahalia Jackson der erste Teil des Konzertes endete, standen nahezu alle auf und gingen begeistert mit.
Stark eröffnete Woodson nach der Pause mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen.  Als  sie dann „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“  anstimmte, brachte sie die Kirche zum Kochen. „Thank you Lord“ mit dem deutschen Text und „He’s got the whole world in his Hand“ waren weitere Highlights.
Bei „Oh when the saints“ zog  Sangena  erneut ein. Gemeinsam sangen sie „Oh happy day“ und „Joy of my salvation“. So schön, dass Tränen der Freude in manchen Augen der beschwingt mitgehenden Zuschauer leuchteten.
Mit „We are the World“ zog  Deborah Woodson mit ihren Gospelmates und Sangena  aus. Zum Schluß gab es Standing Ovations.
Wow, was für Stimmen! Das Publikum erlebte einen Abend in Black and White, Musik, die mal schnell und langsam, mal laut und leise daherkam – und immer für Jung und Alt.

Nach zweieinhalb Stunden ging  das Publikum beschwingt und heiter mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause.



Bild_zum_Thema 05.04.2017

Religion und Gewalt - Gesprächsabend mit Martin Hagenmaier

Zu einem Gesprächsabend mit Pastor i.R. Martin Hagenmaier kamen 13 Interessierte am 5. April 2017 im Gemeindehaus zusammen. Martin Hagenmaier war vor seinem Ruhestand viele Jahre als Geffängnisseelsorger in Kiel tätig, nebenher studierte er Kriminologie und Jura, er ist heute Mediator.
Hagenmaier diagnostizierte die islamistische Gewalt strukturell als wahnhaft, basierend auf einer unkritischen Rezeption des Korans im buchstäblichen Sinne und einem ausgeprägten Wir-Bewusstsein der muslimischen Gemeinschaft, wellche Abgrenzung über Selbstreflexion stelle. Dabei wurden wahnhafte Strukturen auch im christlichen Fundamentalismus und in der mittelalterlichen Kirche problematisiert.



Bild_zum_Thema 25.03.2017

Fünf Jahre VCP-Stamm Swentana Schönwalde

Die Pfadfinder des VCP-Stammes Swentana-Schönwalde luden am 25. März zur Feier ihres fünfjährigen Bestehens ein. Am Weltwassertag 2011 rief Pastor Arnd Heling den Stamm ins Leben, der sich nach der Schwentine (altbaltisch:swentana) benannt hat, da die Schwentine im Bereich der Kirchengemeinde Schönwalde ihr Quellgebiet hat.

Im Zuge des Stammesjubiläums wurde stolz die neue Stammesjurte präsentiert; mit einer Andacht zu Beginn, Singen und Spielen und einem Kuchenbuffet feierten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihr Bestehen im Beisein von Gästen.

Heute treffen sich rund 30 Jugendliche regelmäßig in drei Sippen und einer Wölflingsgruppe im Gemeindehaus und im "Backhaus", das zum Stammesheim umgestaltet wurde.

Stamesleiter ist Moritz Dietzsch, Tel.: 0151 651 359 05 .



Bild_zum_Thema 21.05.2016

Wie spricht mein Hund? - Seminar über Körpersprache der Vierbeiner

Tierisch ging es an diesem Wochenende in unserem Gemeindehaus zu, als 21 Hunde ihre Menschen zu einem Seminar begleiteten, bei dem diese lernen wollten, ihre vierbeinigen Freunde besser zu verstehen.

Die Tierheilpraktikerin und Hundetrainerin Bärbel Kraft-Schulze aus Beschendorf erklärte zunächst anschaulich und lebendig, warum wir es den Hunden oft so schwer machen, unsere Kommandos zu befolgen, wenn nämlich unser Körper eine ganz andere Aussage macht als unsere Worte. Hunde kommunizieren fast ausschließlich nonverbal, reagieren also intuitiv viel eher auf unsere Körpersprache als auf Worte, referierte Kraft-Schulze und warb um Verständnis für nicht sofort folgende Hunde. Sie machte aber auch Mut, indem sie erklärte, dass Hunde Anpassungskünstler seien und sich in hohem Maße auf unsere Art zu leben einstellen könnten.
Ausführlich ging die Referentin dann auf die unterschiedlichen Körpersignale von Hunden ein, die diese sowohl gegenüber ihren Artgenossen als auch uns Menschen zeigen und erläuterte Beschwichtigungssignale, Aufforderungssignale und Drohgebärden. Teilweise ging sie dabei direkt auf die Signale der anwesenden Hunde ein, die in ständiger Kommunikation miteinander standen, teilweise wurden Fotos und Filmbeispiele gezeigt und ausführlich besprochen.

Nach gut zwei Stunden, die einmal durch eine Pause für die zuhörenden Hunde unterbrochen wurden, ging es noch auf einen gemeinsamen Spaziergang, bei dem so mancher Hundebesitzer seinen Vierbeiner mit ganz neuem Blick betrachtete. Dabei und danach gab es noch Gelegenheit, Bärbel Kraft-Schulze allgemeine oder speziell den eigenen Hund betreffende Fragen zu stellen, die zum Teil sehr ausführlich beantwortet wurden.

Tanja Stumpf

Bild_zum_Thema 03.05.2016

Gottesdienst zur Entsendung der Patenkompanie nach Mali

Rund 40 Soldaten der in Eutin stationierten Patenkompanie aus dem Aufklärungsbataillon 6 und 30 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönwalde sowie Vertreter der Feuerwehr Schönwaldes nahmen am Dienstag, dem 3. Mai um 10 Uhr an einem Abschiedsgottesdienst in der Kirche teil.
Insgesamt 70 Eutiner Soldatinnen und Soldaten sind an der Mission MINUSMA der Vereinten Nationen beteiligt. Ihr Auftrag ist es, durch militärische Aufklärung die Maßnahmen zur Stabilisierung der malischen Regierung angesichts vielfältiger Bedrohungen  durch rivalisierende Gruppen, islamistische Terroranschläge, Korruption und Kriminalität zu unterstützen.

Bürgermeister Hans-Alfred Plötner überreichte dem Kompaniechef Hauptmann Andreas Breitfeld sowie Oberfeldwebel Stark ein Ortsschild ihrer Patengemeinde als Zeichen der Solidarität und der guten Wünsche der Gemeinde für den Einsatz der Kompanie im Norden Malis.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine Meditation zu dem Lied „Bewahre und Gott“. Die Ansprache stellt Pastor Heling unter den Predigttext des Sonntags Rogate: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden (Joh 16,33).

Den Text der Predigt finden Sie im Download-Bereich dieser Seite.

Pastor Dr. Arnd Heling

Bild_zum_Thema 24.04.2016

Konfirmation 2016

Heute wurden in unserer Kirche insgesamt 18 Jugendliche durch Pastor Arnd Heling konfirmiert.
Es sind die Schönwalder Felix Achtenberg, Celine Bausch, Alexander Boysen, Justin Buhrmann, Jannik Brasse, Finn Hallmann, Katharina Hansen, Emily Müller, Nicklas Petersen, Meilique Riegel, Lasse Stumpf. Aus Kasseedorf kommen Alea Kock, Henrik Martin Schleeh, Johannes Schneider; aus Langenhagen Lena Bebensee, Martje Perleberg und Michelle Schmidt sowie aus Bergfeld Jonas Strunge.

Außerdem wird Linda Neumannn aus Schönwalde am Himmelfahrtstag, den 5. Mai um 10 Uhr konfirmiert.

Der Kirchengemeinderat heißt die jungen Gemeindeglieder herzlich willkommen.

Den Text der Predigt finden Sie im Download-Bereich dieser Seite.

Pastor Dr. Arnd Heling

Bild_zum_Thema 13.04.2016

"Die Sorge um das gemeinsame Haus" - zur Enzyklika "Laudato Si" des Papstes Franziskus

Im Anschluss an die Segnung des Gisela-Stadie-Hauses und den darin lebenden Lamas gab der katholische Theologe Dr. Rainer Hagencord eine Einführung „über die Sorge für das gemeinsame Haus“, wie die Enzyklika „Laudato Si“ des Papstes Franziskus überschrieben ist.

In der zu Pfingsten 2015 veröffentlichten Schrift äußert sich der Papst erstmals „mit poetischer Kraft und Klarheit“ zum Verhältnis von den Menschen zur Schöpfung und hebt dabei den Grundsatz „macht Euch die Erde untertan“ in seiner bisherigen Interpretation auf, fasste Hagencord die 246 Kapitel der Enzyklika zusammen und erklärte: „Ich hätte 2009 das Institut für Theologische Zoologie nicht gründen müssen, hätte es diese Enzyklika gegeben.“ Es sei unglaublich, dass der Papst bereits auf den ersten Seiten erkläre, der Mensch stehe nicht über den Dingen der Schöpfung, sondern sei in Kommunikation stehender und in Symbiose lebender Teil von ihr. In der Sorge um das „gemeinsame Haus“, als das der Papst die Erde beschreibt, geißelt Franziskus nach Hagencords Ausführungen die Wegwerfkultur, fordert auf zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und zum Boykott gegenüber unverantwortlichen Unternehmen. Er argumentiert für dezentrale Lösungen in Bezug auf Energiewende und Landwirtschaft und provoziert sogar die pluralistische Weltgemeinschaft, die sich dem globalen Kapitalismus verschrieben habe und auf einem selbstmörderischen Kurs befinde, so Hagencord.

Er zeigte sich erfreut über das große Interesse an dem Thema zu dem 30 Besucher gekommen waren und auch angeregt diskutierten. Bemerkenswert sei auch der Abschied der Kirche vom Anspruch des kirchlichen Lehramtes für alle Bereiche, hin zu einer Kultur des Dialoges und des Lernens voneinander, wie es Hagencord formulierte. Auch richte sich der Papst erstmals nicht an die Gelehrten der Kirche sondern spricht ausdrücklich „alle Menschen guten Willens“ an. Die Enzyklika entspricht nach Hagencords Auffassung damit „den Standards einer modernen theologischen Ethik mit einer differenzierten Sachanalyse natur- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse.“
In der Natur erlebe der Mensch das göttliche, sie sei der Ort der Gotteserfahrung. In seinen Schlussfolgerungen beruft sich Fanziskus auch auf Gelehrte anderer Religionen. Statt der Erlösung werde nun die Schöpfung in den Mittelpunkt des kirchlichen Handelns gestellt, weshalb sich die Kirche nicht mehr mit sich selbst beschäftige. Vielmehr müsse es die Aufgabe der Kirche sein, an Stelle von Politik und Akteuren aus Wirtschaft und Finanzwelt, die Führung bei der Rettung der Schöpfung zu übernehmen.

Die Stifterin Gisela Stadie, deren Stiftung "Ora et Labora" sich für die Verständigung zwischen Mensch und Tier einsetzt und wensentlich zur Finanzierung des Hauses zur Mensch-Tier-Begegnung auf dem Pfarrhof Schönwalde eingesetzt hat, zitierte Hagencord während seines Vortrages mit dem Ausspruch: „Das Christentum hat die Tiere vertrieben, in den Märchen haben sie überlebt.“

Marc Dobkowitz (Auszug aus Ostholsteiner Anzeiger vom 16.04.2016)

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