AKTUELLES
Ethik und Spiritualität unserer Ernährung

Unsere Ernährung wird immer mehr zu einer Frage ethischer Entscheidungen. Manche beklagen schon eine ...
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Goldene Konfirmation

Am 26.08.2018 feierten 28 Konfirmandinnen/den des Jahrgangs 1967 -1969 ihre goldene Konfirmation in der Schönwalder ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 26.08.2018

Goldene Konfirmation

Am 26.08.2018 feierten 28 Konfirmandinnen/den des Jahrgangs 1967 -1969 ihre goldene Konfirmation in der Schönwalder Kirche. Der feierliche Tag begann mit einem Gottesdienst, wo jedem Jubilar sein eigener Konfirmationsspruch vorgelesen wurde. Im Anschluss wurde zum gemeinsamen Mittagessen geladen. Zum  weiteren Programm gehörten ein Rundgang auf dem Kreuzweg mit ausführlichen Erklärungen, durch Pastor Dr. A. Heling, zur Veränderung auf dem Naturerlebnisraum und die baulichen Erweiterungen auf dem Pfarrgelände, wie z.B. das Tierhaus neben der Kita. Dazu gab es die Möglichkeit unser Dorf-und Schulmuseum zu besuchen. Zum Nachmittag spielte Sergiy Bezrukov, bei Kaffee und Kuchen, auf seinem Knopfakkordion und lies den besonderen Tag mit Lieder zum Mitsingen ausklingen.

Rudi Hoffmann

Bild_zum_Thema 31.05.2018

Betroffenheit nach "Bauer unser"

Über 70 Besucher kamen am 30. Mai zum Filmabend mit anschließender Diskussion um die Situation der Landwirtschaft auf den Pfarrhof Schönwalde. Sie zeigten sich beeindruckt von dem österreichischen Dokumentarfilm, der zwar viele erdrückende Fakten, aber keine Antworten auf die Sorgen und Nöte heutiger Landwirte präsentierte. Die versuchte Katharina Desch vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein in der anschließenden Podiumsdiskussion zu finden. Am Ende blieb die Frage offen, ob der Verbraucher oder Produzenten und Einzelhandel den Markt bestimmen. Das Plenum gestand den Landwirten zu, in einer Zwickmühle zu stecken, aus der ein Entkommen nur schwer möglich ist. „Für den nötigen gesellschaftlichen Wandel gibt es derzeit keine politische Mehrheiten.“, urteilte Klaus-Dieter Blanck vom Kreisbauernverband.
Einige Fakten aus dem Film: 2016 ernährte ein Landwirt in Deutschland 145 Menschen. Während in Afrika eine Kuh den Lebensunterhalt garantiert braucht ein deutscher Milchbauer 60 Kühe. 40 Prozent der Weltbevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Bei uns sind es nur zwei bis fünf Prozent. Die Fachleute im Film sehen in der Globalisierung des Lebensmittelhandels ein Kernproblem für die europäische Landwirtschaft. Während Vertreter von Lebensmittelkonzernen und der Europäischen Union den freien Handel propagieren, schwört Benedikt Haerlin dem weltweiten Handel ab. Der Journalist und frühere EU-Politiker formuliert es knapp: „Der Weltmarkt für Lebensmittel ist Unfug.“
Dem stimmte das Schönwalder Plenum zu. Annelie Wehling forderte: „Wir brauchen viele kleine Bauern. Nahrungsmittelproduktion gehört in die Mitte der Gesellschaft.“ Als Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter erteilte sie der freien Regulierung des Marktes eine Absage: „Wir brauchen eine soziale Marktwirtschaft mit dem nötigen Rahmen.“ Wer am Besten wirtschafte könne man nicht nur an den Zahlen festmachen. Bei Importen von Millionen von Tonnen Sojamehl könne die Milch- und Fleischproduktion gesamtwirtschaftlich betrachtet nicht billig sein, war sich Wehling sicher. Aus diesem Grund sprach sich Dr. Ina Walende vom Verein NaturFreunde Deutschland  für eine Umstellung der Bedingungen für Europäische Subventionen aus. Die gesellschaftlichen Beiträge der Landwirte in Form von Natur- und Artenschutz müssten entsprechend der Vorschläge des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege stärkere Berücksichtigung finden. Dem stimmte Blanck in Teilen zu. Wenn er könnte, würde er dem Preisdruck mit dem Kartellrecht begegnen und Verkaufspreise unter Einstandspreis verbieten. Nur so könne man dem ruinösen Preisdruck des Marktes etwas entgegen halten. Der Film offenbarte, dass in Frankreich 600 Bauern jährlich mit Suizid reagierten und somit die am stärksten gefährdete Berufsgruppe sind.
„Wir müssen die Entfremdung zwischen Produzent und Konsument abbauen.“, lautete ein Statement der Dokumentation. Hierfür sei nach Ansicht Blancks der Verbraucher Dreh- und Angelpunkt. Biodiversität sei nicht ohne den Verbraucher möglich. Dem widersprach Wehling deutlich: „Wer auf den Verbraucher wartet, will in Wahrheit nichts ändern.“ Ein Direktvermarktungssystem sei längst überfällig und müsse durch die Landwirtschaft initiiert werden. So entgehe man der Gefahr, als Zulieferer durch die Lebensmittelindustrie jederzeit austauschbar zu sein. Landwirte und Verbraucher müssten hier Schulter an Schulter stehe. Dr. Frank Steinmann vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume stelle die Frage, warum sich sofort Bürgerinitiativen gegen geplante Mastanlagen bildeten, aber niemand protestierte, wenn Hackfleisch für 40 Cent pro Kilo weit unter Herstellungspreis angeboten werde. Eine berechtigte Frage in einem Land, in dem durchschnittlich nur zwölf Prozent des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werden.
Marc Dobkowitz




Bild_zum_Thema 20.05.2018

Plattdüütsch Gottesdeenst in de Glinn

Auch in diesem Jahr nahmen wieder ca. 150 Menschen am plattdeutschen Waldgottesdienst direkt am Lachsbach teil. Mit dabei waren drei Tauffamilien aus Langenhagen und Schönwalde sowie aus Grömitz.
Wir freuen uns über die Taufe von Theda, Thilo, Jesse und Matteo!

Seit über 60 Jahren heißt es in Schönwalde "To Pingsten in de Glinn" unter den hohen Buchen auf einer kleinen Lichtung im herzoglichen  Waldstück Glinde.
Das Wasser für die Taufe wurde wieder aus dem Lachsbach geschöpft.

 



Bild_zum_Thema 10.04.2018

Barockmusik, europäische und ukrainische Kompositionen

Am Sonntag dem 8. April um 17.30 Uhr gaben die ukarinischen Musiker Sergy Bezrukov, Roman Antoniuk und die Pianistin Krystyna Antkiev erneut ein Konzert mit Gesang, Piano, Bandura und Knopfakkordeon. Die drei haben sich inzwischen ein treues und begeistertes Publiukum erobert; ca. 60 Gäste waren am ersten schönen Frühlingsabend des Jahres gekommen. Gemessen an der hohen gesanglichen und musikalischen Qualität hatten es noch viel mehr sein sollen. Dennoch war es wieder ein stimmungsvoller, eindrücklicher Abend. 
Roman Antoniuk (Bariton) spielt meisterhaft die Bandura und stellte sein Instrument auf sympathische Weise vor. Kongenial auf dem Knopfakkordeon spielte Sergy Bezrukov (Tenor und Countertenor)  und trug dabei auch eigene Kompositionen vor, so ein anmutiges Ave Maria. Beide wurden von der Ehefrau Roman Antoniuks, Krystyna Antkiev, auf dem Klavier begleitet. Sie ist in Liwiev (ehemals Lemberg) Professorin für Klavier.



Bild_zum_Thema 30.03.2018

Karfreitag 2018

Mit einer eindrücklichen Liturgie feierte die Gemeinde unter Leitung von Pastor em. Christoph Huppenbauer wieder den Karfreitag. Der barocke Altar wurde im Laufe des Gottesdienste leergeräumt und mit schwarzem Tuch verhüllt.

Alle Gottesdienstbesucher bekamen am Eingang einen großen Zimmermannsnagel in die Hand. Er sollte anregen sich darauf zu besinnen, wodurch man sich selbst festgenagelt und ausgeliefert fühlt.  Gegen Ende des Gottesdienste konnte jeder diesen Nagel in ein aus Lehm geformtes Kreuz drücken und auf diese Weise alles, was damit verknüpft ist, symbolisch Gott übergeben. Im Tausch dafür bekam er oder sie ein Kreuz aus Salböl auf die Stirn gezeichnet. 

Am Nachmittag zur Todesstunde Jesu, fand wieder eine Prozession entlang des Schönwalder Kreuzweges  unter Leitung von Pastor Frank Karpa, Männer- und Familienpastor des Kirchenkreises Ostholstein statt. 
 

 



Bild_zum_Thema 28.03.2018

Surinam im Blickpunkt des Weltgebetstages 2018

In diesem Jahr haben Frauen aus Surinam den Weltgebetstag vorbereitet. Ins Zentrum des Gottesdienstes haben sie die Schöpfungsgeschichte gestellt, denn: "Gottes Schöpfung ist sehr gut!"
Sie haben uns alle eingeladen, ihr Land kennen zu lernen und mit Frauen in über 120 Ländern gemeinsam informiert zu beten und Fürbitte zu halten. Am 2. März  war es soweit –  ein Team aus elf Frauen machte sich mit den Gottesdienstbesuchern auf den Weg von Schönwalde nach Surinam.

Surinam ist das kleinste Land in Süd-amerika, halb so groß wie Deutschland. Die 540.000 Einwohner haben sich in den letzten Jahrhunderten aus ver-schiedenen Kontinenten zusammen-gefunden. Sie verstehen es, trotz der kulturellen und religiösen Vielfalt, friedlich miteinander zu leben. Darauf sind sie sehr stolz!
Surinam ist eines der buntesten Länder in Amerika, auch wegen seiner unglaublichen Natur. Mehr als 1000 Baumarten findet man im Urwald, der über 90 Prozent des Landes bedeckt.   An der Ostküste leben die Meeresschildkröten, die jedes Jahr hunderte von Eiern legen. Daneben gibt es unzählige Schmetterlinge und Blumen. Und genau um diese wunderbare Na-tur geht es. Sie muss uns erhalten blei-ben, in Surinam, aber auch überall auf der Welt.

Die Frauen aus Surinam erzählen uns  nicht nur von der Schönheit des Landes und der Vielfältigkeit der Natur.Sie erzählen uns auch von ihrer Sorge um die Umwelt.  Das Land befindet sich in einer wirtschaftlichen Krise. Im Urwald wird Raubbau betrieben. Quecksilber, das zur Goldgewinnung eingesetzt wird, verseucht die Flüsse. Durch den steigenden Meeresspiegel kommt es zu Überflutungen. Mangrovenwälder sterben – dies sind nur einige Beispiele von vielen.
Männer verlassen ihre Heimat, um in anderen Ländern Arbeit zu finden. Viele Frauen sind mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt. Kinder und Jugendliche sind sich selbst über-lassen. Negative Konsequenz: Herumstreunen, Schulabbruch, Drogenkonsum und sexualisierte Gewalt. Wir müssen lernen hinzusehen, zu hören, zu verstehen. Wir müssen handeln.

Gemeinsam haben wir für und mit den Frauen in Surinam und der gan-zen Welt gebetet und gesungen für die Bewahrung von Gottes Schöpfung. Im Anschluss an den Gottesdienst haben wir uns alle zu einem gemütlichen Beisammensein zusammengefunden.   Das Frauenteam hat nicht nur mit viel Freude den Gottesdienst gestaltet, sondern auch ein Buffet mit vielen landestypischen Gerichten ausgestattet, das zu einem stimmungsvollen Abschluss beigetragen hat.

Angelika Ridders.


Bild_zum_Thema 07.01.2018

Weihnachten auf den Meeren

Zum vierten Male gastierte der Shantychor Eutiner Wind am 6. Januar in der Schönwalder Kirche. Mit dem Programm aus internationalen Seemanns- und Weihnachtsliedern klang der Weihnachtsfestkreis stimmungsvoll aus.
Die Kirche war wieder, wie in den letzten Jahren auch, fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum war dankbar und begeistert. Mögen noch viele Konzerte dieser Art folgen.

Arnd Heling

 

Foto: Shantychor Eutiner Wind am 6.1.2018 in der Kirche zu Schönwalde a.B:, R.Hoffmann



Bild_zum_Thema 25.12.2017

Krippenspiel 2017

Ein ungewöhnliches Krippenspiel wurde der Gemeinde in diesem Jahr präsentiert: Die lebensgroßen Krippenfiguren - eigentlich nur zur stillen Betrachtung in der Kirche gedacht - werden plötzlich lebendig.  Sie verwickeln zwei Kinder, die versehentlich in der Kirche eingesperrt wurden, in allerlei Gespräche über den Sinn und Zweck von Weihnachten; dabei verhalten sich die lebendigen Krippenfiguren manchmal recht menschlich-allzumenschlich. Den Kindern aber wird klar - Gott schickt seinen Sohn Jesus, damit die Welt friedlicher wird.
Vierzehn Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 13 Jahren hatten das Stück ausführlch geprobt und waren auf den Punkt gut vorbereitet. Vielen Dank dafür!

Arnd Heling


Foto: Rudi Hoffmann
 



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