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Konfirmationen 2020

In diesem Jahr finden die Konfirmationen in Schönwalde an vier Terminen statt. Es werden konfirmiert: am ...
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Weltgebetstag am 6. März 2020

  Die Frauen aus Simbabwe machen sich stark für Gleichberechtigung In Simbabwe sagt man: „Die Frauen ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 10.03.2020

Weltgebetstag am 6. März 2020

 
Die Frauen aus Simbabwe machen sich stark für Gleichberechtigung
In Simbabwe sagt man: „Die Frauen kämpfen auf Knien“, weil sie betend kämpfen. Und sie lassen nicht nach zu beten, weil viele von ihnen immer noch Diskriminierung, Unterdrückung   und systematischen Machtmissbrauch erfahren. Ihr christlicher Glaube gibt den Frauen Hoffnung und Stärke. Wie Jesus in der Geschichte der Heilung des Gelähmten (Joh. Kap 5, Vers 2-9) ruft, so rufen sie sich – und uns – mutig und entschlossen zu: „Steh auf und geh!“
In verschiedenen Projekten kämpfen sie für die Gleichberechtigung aller Frauen in diesem armen, verschuldeten Land in Südafrika. Sie kämpfen für berufliche Chancengleichheit junger Frauen. Sie kämpfen gegen Zwangsverheiratung, Polygamie und häusliche Gewalt. Sie kämpfen für eine adäquate Schulbildung für Mädchen. Sie kämpfen für eine ausreichende Versorgung von bedürftigen und beeinträchtigten Kindern sowie für eine umfassende Gesundheitsreform. Und nicht zuletzt kämpfen sie mit ihrer Projektidee „Schulden in Gesundheit umwandeln“ für wirksame medizinische Maßnahmen bei den zahlreichen Aids-, Tuberkulose- und Malariakranken. Ein langer Weg liegt noch vor ihnen.

Etwa 45 Frauen, Männer und Kinder folgten der Einladung zum Weltgebetstag der Frauen aus Simbabwe, diesen Gottesdienst mit ihnen gemeinsam zu feiern. Nach einer interessanten Länderinformation und vorgetragenen Berichten der Frauen über ihre Sorgen und Nöte, aber auch über ihre Hoffnung auf Versöhnung und Frieden fanden sich passend zu dem Bibelausspruch „Steh auf und geh!“ viele ermutigende und zum Aufbruch auffordernde Gebete, Fürbitten sowie zahlreiche eingängige Lieder (Steh auf! Mach dich auf den Weg! Tu, was Jesus sagt! Du schaffst das!). Diese Texte zeigten die Kraft und den starken Willen dieser Frauen und ihr Vertrauen in Gott.

Die am Schluss des Gottesdienstes eingesammelte Kollekte war bestimmt zur Unterstützung verschiedener Frauen- und Gesundheitsprojekte in Simbabwe.

Der Gebetsabend fand einen harmonischen Ausklang bei regem Gedankenaustausch und einem vielfältigen Angebot an landestypischen Speisen aus Simbabwe, zubereitet von den Frauen des Organisationsteams.

Brigitte Hilbert (Foto Rudi Hoffmann)

Bild_zum_Thema 22.02.2020

Christlich-islamischer Dialog im Gemeindehaus

Im Rahmen einer Dialog-Reihe des Kirchenkreises Ostholstein waren wir am 21. Februar Gastgeber für das Gespräch von Abdulgafur Musliu von der islamischen Hochschulgemeinde in Osnabrück und Pastor Michael Hanfstängl, Beauftragter für Mission, Ökumene und Eine Welt im Kirchenkreis Ostholstein. Vor etwa 70 interessierten Zuhörern hielten sie Impulsreferate mit Fragen an die jeweils andere Religion. Danach konnten auch Fragen aus dem Publikum gestellt werden, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Unter der Moderation des Islambeauftragten der Nordkirche, Pastor Sönke Lorberg-Fehring, kamen sowohl Fragen nach dem Menschenbild im Islam und im Christentum zur Sprache als auch nach der Bedeutung Jesu, der Zwei-Naturen-Lehre und Trinitätslehre.  

                                                                                                                       A. Heling


Bild_zum_Thema 21.11.2019

Menschenkette am Volkstrauertag

Es hat tatsächlich geklappt - knapp 400 Menschen kamen in diesem Jahr zum Volkstrauertag in Schönwalde, auch anlässlich der Einweihung des neuen Gedenkortes für den Frieden. Nach jahrelanger Planung und vielen Mühen hat es die Kirchengemeinde geschafft, das Gebäude pünktlich der Öffentlichkeit zu übergeben. 
Gefeiert haben dies mehrere Hundert Menschen, die dem Aufruf gefolgt waren, den Volkstrauertag einmal anders zu begehen. Nach den Kranzniederlegungen am Ehrenmal durch Schönwaldes Bürgermeister Saak und Bürgermeisterin Voß, Major Lotzin (Patenkompanie), die Freiwillige Feuerwehr und den Kyffhäuserbund formierte sich die Menschenkette mit Landrat Sager, Propst Süßenbach, dem Kirchenpatron Herzog von Oldenburg und Pastor Arnd Heling an der Spitze: Sie folgten einem der vielen Engelschilder, die die Strecke markierten. Nach Ankunft am Gedenkort stand die Menschenkette, rund 400 Meter lang. Die Glocken läuteten und man fasste sich an den Händen zu einer Minute gesammelten Schweigens. Dann trugen zwei Konfirmanden die Kränze der Kirchengemeinde und des Kirchenpatrons, um sie am Gedenkort niederzulegen, der damit eröffnet wurde. Vor der Kirche sang der Gospelchor Sangena das Lied Give us Peace - es konnte passender nicht sein. 
Propst Süßenbach segnete das Haus und sprach darüber das Gebet "Vater vergib" (Father forgive), das aus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kathedrale in Coventry stammt. Landrat Sager würdigte die Bemühungen der Kirchengemeinde und dankte den Akteuren des Tages. Bei bestem Wetter gab es anschließend eine Erbsensuppe von der Patengemeinde, Getränke, Brot und Kekse in der Kirche und viele Gespräche. In der Kirche war die Ausstellung der Konfirmanden über "Zeitzeugen - Flüchtlingskinder 1945" zu sehen.

Selten sah man so viele Jugendliche und Kinder bei einem Volkstrauertag. Dank an alle, die diesen ernsten Tag so würdig und zugleich heiter mit gestaltet haben. 

Arnd Heling



Bild_zum_Thema 13.11.2019

Kriegsenkel - die Erben der vergessenen Generation

Am Mittwochabend, dem 13. November 2019 kamen rund 80 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer in die Schönwalder Kirche, um der Lesung von Sabine Bode aus ihrem Buch "Kriegsenkel. Die Erben der vergessenen Generation" beizuwohnen. Die meisten von ihnen waren schon mit wenigstens einer der einschlägigen Veröffentlichungen der Autorin über die unbewusste Weitergabe von Kriegstraumata seit Ende des Zweiten Weltkriegs vertraut. Es gelang Sabine Bode mühelos, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Viele erkannten sich in den biografischen Fallbeispielen, die sie aus einer Vielzahl von Interviews ausgewählt hatte, unmittelbar wieder. Im Gespräch mit der Autorin wurde deutlich, wie sehr vielfach noch unverarbeitete seelische Verletzungen aus dem Kriege auch in der zweiten Nachkriegsgeneration wirksam sind, zum Teil mit erheblichen Beeinträchtigungen  der Lebensqualität der Betroffenen. Der Vortrag von Sabine Bode ermutigte jedoch manche, sich aktiv mit der Erinnerungsarbeit zu befassen, wie die rege Nachfrage am Büchertisch der Buchhandlung Hoffmann (Eutin) und zahlreiche Autogrammwünsche deutlich machten.

Arnd Heling


Bild_zum_Thema 02.10.2019

Einfach mal lassen. Zauber des Naturgartens.

Vor rund 20 interessierten Gästen hielten Jürgen Hicke und Christina Mohwinkel am 25. September 2019 im Gemeindehaus einen Fotovortrag über íhre bisherigen Gärten, die sie als Naturgärten (um-)gestalteten. Brilliante Nahaufnahmen von Pflanzen und Tieren des Gartens, insbesondere begeisternde Nahaufnahmen von Schmetterlingen, Libellen, Bienen, Wespen  und anderen Insekten, die uns in einem intakten Naturgarten begegnen, schlugen die Besucher in ihren Bann. Die Referenten betonten, dass sie keine Biologen, sondern Amateure im besten Sinne des Wortes seien.
Beide haben über Jahrzehnte im NABU in Niedersachen ehrenamtlich im Naturschutz gearbeitet. Christina Mohwinkel hat dabei einen Schwerpunkt auf Kräuterkunde und Jürgen Hicke ist passionierter Naturfotograf.
Der Vortrag gab vielerlei Impulse, es ihnen gleichzutun - einfach mal lassen, sich selbst zurücknehmen und der Natur eine Chance geben, sich zu entfalten. Es wurde deutlich, dass jeder Gartenbesitzer einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt leisten kann, und dass einem dies sehr viel Freude machen kann. 

Arnd Heling



Bild_zum_Thema 04.07.2019

Ideenwettbewerb für den Schönwalder Gedenkort

Am Volkstrauertag 2019 wollen wir in der frühreren Leichenhalle der Kirchengemeinde einen modernen "Mahnort für den Frieden" einrichten.
Die Kunsthochschule Muthesius Kiel hat sich mit zwei Semesterarbeiten an der Planung beteiligt.
Am Donnerstag, dem 4. Juli 2019, fand in Kiel die Präsentation der Entwürfe der Studentinnen im 4. Semester Pauline Seubert sowie Liska Uhe, AnaLopes und Johanna Aranyos statt.
Beide Entwürfe  waren für den Kirchengemeinderat sehr beeindruckend und qualitativ gleichwertig. So sah es auch Professorin Dagmar Schork, die die Studentinnen angeleitet hatte. Das Preisgeld in Höhe von 800 €, das der Kirchengemeinderat ausgelobt hatte, ging zu gleichen Teilen an beide Entwürfe.

Der Kirchengemeinderat hatte die Qual der Wahl; denn es handelt sich um zwei grundverschiedene ästhetische Ansätze, die mit unterschiedlichen Materialien arbeiten. Das machte die Entscheidung schwer. 

Nun hat sich der Kirchengemeinderat mehrheitlich für den Entwurf von Paulina Seubert entschieden. Ihre Idee, modernste Technik zu verwenden  setzte sich schließlich durch, weil sie letztlich vielfältigere Nutzungsmöglichkeiten für wechselnde Präsentationen und Ausstellungen eröffnete.  

Wer Interesse hat, kann sich die Entwürfe auch selbst ansehen. Sie sind im Downloadbereich dieser Homepage herunterzuladen. Auch Kommentare nehmen wir gern entgegen: info@kirche-schoenwalde.de

Arnd Heling


                           Die Studentinnen an Kunsthochschule Muthesius v.l.n.r.:
                           Liska Uhe, Ana Lopes, Johanna Aranyos, Pauline Seubert

                           Foto: Marco Heinen


 



Bild_zum_Thema 16.06.2019

Mose, ein echt cooler Retter. Kindermusical war ein voller Erfolg

Großen Beifall bekam die Kindermusicalgruppe am Sonntag Trinitatis (16.6.) in der Kirche. Sie spielten das Stück „Mose – ein echt cooler Retter“ mit schmissigen Liedern und knappen Dialogen. Zentrales Thema: die Lebensgeschichte des Mose und der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Mutig, die vielen Soloeinlagen!
Man merkte – hier war ein Team zusammengewachsen, das Spaß an der Sache hatte. Manche der Kinder und Jugendlichen verfügen mittlerweile über beträchtliche Erfahrung. Vielen Dank euch allen, nicht zuletzt Liselotte Blenk und Katerina Saak für die Auswahl, Regie und das Einstudieren des Stückes, natürlich unter der gewohnt souveränen musikalischen Leitung von Lydia Bock. Dank auch an Christian Hüttmann, der die Technik wieder einmal souverän betreute.   



Bild_zum_Thema 10.06.2019

Großes Interesse am Plattdeutschen Pfingstgottesdienst

Zum plattdeutschen Pfingstgottesdienst, der seit rund 65 Jahren im Waldstück Glinde unter zwei hohen Buchen direkt am Lachsbach stattfindet, kamen auch in diesem Jahr wieder viele Freundinnen und Freunde der plattdeutschen Sprache.
Etwa 130 Gottesdienstbesucher waren bei bestem Wetter beteiligt, als - wie mittlerweile schon fast tradiitionell - auch in diesem Jahr wieder Kinder getauft wurden:  Nói Fin Deicke aus Hobstin und Maximilian Pöhls aus Schönwalde. 

"Nu laa't doch de Kinner to mi kamen un verwehrt ehr dat nich. Denn so'n Ort höört Gottes Rik tau. Wat ik ju segg: Welkeen Gotts Rik noch annehmen deit as't Kinner-Ort is, de kummt dor nie nich rin." (Markus 10,15)

                                                                                                                                                                                                                                     Foto: Benjamin Hellwig



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