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Über die Ökologisierung von Kirchenland

Zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über die Ökologisierung von landwirtschaftlich genutztem ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 23.02.2019

Über die Ökologisierung von Kirchenland

Zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über die Ökologisierung von landwirtschaftlich genutztem Kirchenland lud der Freundeskreis des Naturerlebnisraums "Historischer Pfarrhof Schönwalde" ein. Am Dienstag, dem 12. Februar 2019 um 20 Uhr sprach der Landschaftsplaner Dr. Florian Liedl vor 40 interessierten Besucherinnen und Besuchern über mögliche Maßnahmen auf der "Blumenkoppel", einem Grünland-Flurstück im Eigentum der Kirchengemeinde Schönwalde. Aus dieser etwa drei Hektar großen Fläche sollen verschiedene Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung durchgeführt werden, um  Ökopunkte zu erzielen.
Mit dem Umweltbeauftragten der Nordkirche, Pastor Jan Christensen, sowie dem Referenten für den Kirchlichen Dienst auf dem Lande, Dr. Jan Menkhaus, wurden im Anschluss die Chancen für Natur und Umwelt, aber auch für die Kirchengemeinden, die sich am Ökopunkteverfahren beteiligen wollen, diskutiert.
Für den Kirchengemeinderat stellt der Vorsitzende Dieter Achtenberg klar, dass die Extensivierung landwirtschaftlich genutzter Flächen in Zeiten des Insektensterbens und des Artenschwundes generell eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung der Kirche sei.

Arnd Heling

Bild_zum_Thema 27.01.2019

Den Wolf umarmen - Enneagrammseminar mit Andreas Ebert

Am 25. und 26. Januar trafen sich 27 Interessierte mit Pfarrer i.R.  Andreas Ebert (München) im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Schönwalde zu einem Vertiefungsseminar zum Enneagramm. Es war bereits das dritte Seminar, das Andreas Ebert in Schönwalde anbot.
Unter dem Titel "Den Wolf umarmen, dem Dämonen Nahrung geben" ging es um die Auseinandersetzung mit dem "Stresspunkt" im Enneagramm. Ausgehend von der Heilung des von Dämonen besessenen Geraseners (Matthäus 5, 1-20) erschlossen sich die Teilnehmenden jenes Heilungsgeschehen als Versöhnung mit ihren zumeist unbewussten, destruktiven Persönlichkeitsanteilen, die in der Typenlehre des Enneagramms als "Stresspunkt" bezeichnet werden. Modellhaft stand dafür u.a. die Legende vom Wolf von Gubbio, den der Heilige Franz von Assisi zähmte (Den Wolf umarmen). Die buddhistische Tiefenpsychologin Tsültrim Allione hat in ihrem Buch "Den Dämonen Nahrung geben" eine Methode geschildert, wie durch Visualiserung  ein Dialog mit den "Dämonen" möglich ist, und so ganz im Sinne Jesu eine Befreiung von dem, was uns besetzt hält, möglich ist. Das  Seminar mündete in einer schlichten Abendmahlsfeier als Vergegenwärtigung des Angenommenseins des Einzelnen mit seinen lichten und dunklen Wesensanteilen durch Christus.

Arnd Heling         

Bild_zum_Thema 06.01.2019

Weihnachten und Mee(h)r mit Eutiner Wind

Zum fünften Mal präsentierte der Eutiner Shantychor Eutiner Wind sein spezielles nachweihnachtliches Konzert am Epiphaniastag. Auch 2019 war die Kirche wieder bis fast auf den letzten Platz besetzt. Die Seefahrtsromantik der Shanties passt gut in die gemütvolle Weihnachtszeit. Das Konzert bescherte erneut einen ebenso stimmungsvollen wie würdigen Abschluss der Weihnachtszeit in der Schönwalder Kirche.    

Arnd Heling



Bild_zum_Thema 02.01.2019

Segnungs- und Salbungsgottesdienst am Neujahrstag

Mit dem alten Ritual der Salbung von Händen und Stirn im Rahmen des Neujahrsgottesdienstes um 17 Uhr begann auch in diesem Jahr das gottesdienstiche Leben in der Schönwalder Kirche mit Pastor Arnd Heling.
Etwa 50 Besucherinnen und Besucher nahmen an diesem feierlichen und im wahrsten Sinne des Wortes berührenden Gottesdienst teil. Festlich umrahmt wurde er von der Lübecker Sopranistin Susana Proskura, die Lieder von Bach, Mozart und César Franck sang. 
 

 



Bild_zum_Thema 21.12.2018

Weihnachtskonzert 2018

Auch in diesem Jahr war die Schönwalder Kirche voll besetzt beim traditionellen  Weihnachtskonzert aller Gemeindechöre am 16. Dezember. Der Gospelchor Sangena, der Kirchenchor Dreiklang und der Kinder - und Jugendchor - alle unter Leitung von Lydia Bock - sowie das Flötenensemble unter Leitung von Marianne Locks stellten ein kurzweiliges internationales Programm aus alten und neuen Weihnachtsliedern zusammen; auch die Gemeinde beteiligte sich zwischendurch sangesfreudig mit den klassischen Weihnachtsliedern des Gesangbuches.
Vermisst wurde lediglich der Posaunenchor, der erstmals seit vielen Jahren fehlte. Mögen sich viele interessierte Neu- und Quereinsteiger melden, damit er im nächsten Jahr wieder einsatzbereit ist. 

Arnd Heling



Bild_zum_Thema 26.08.2018

Goldene Konfirmation

Am 26.08.2018 feierten 28 Konfirmandinnen/den des Jahrgangs 1967 -1969 ihre goldene Konfirmation in der Schönwalder Kirche. Der feierliche Tag begann mit einem Gottesdienst, wo jedem Jubilar sein eigener Konfirmationsspruch vorgelesen wurde. Im Anschluss wurde zum gemeinsamen Mittagessen geladen. Zum  weiteren Programm gehörten ein Rundgang auf dem Kreuzweg mit ausführlichen Erklärungen, durch Pastor Dr. A. Heling, zur Veränderung auf dem Naturerlebnisraum und die baulichen Erweiterungen auf dem Pfarrgelände, wie z.B. das Tierhaus neben der Kita. Dazu gab es die Möglichkeit unser Dorf-und Schulmuseum zu besuchen. Zum Nachmittag spielte Sergiy Bezrukov, bei Kaffee und Kuchen, auf seinem Knopfakkordion und lies den besonderen Tag mit Lieder zum Mitsingen ausklingen.

Rudi Hoffmann

Bild_zum_Thema 31.05.2018

Betroffenheit nach "Bauer unser"

Über 70 Besucher kamen am 30. Mai zum Filmabend mit anschließender Diskussion um die Situation der Landwirtschaft auf den Pfarrhof Schönwalde. Sie zeigten sich beeindruckt von dem österreichischen Dokumentarfilm, der zwar viele erdrückende Fakten, aber keine Antworten auf die Sorgen und Nöte heutiger Landwirte präsentierte. Die versuchte Katharina Desch vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein in der anschließenden Podiumsdiskussion zu finden. Am Ende blieb die Frage offen, ob der Verbraucher oder Produzenten und Einzelhandel den Markt bestimmen. Das Plenum gestand den Landwirten zu, in einer Zwickmühle zu stecken, aus der ein Entkommen nur schwer möglich ist. „Für den nötigen gesellschaftlichen Wandel gibt es derzeit keine politische Mehrheiten.“, urteilte Klaus-Dieter Blanck vom Kreisbauernverband.
Einige Fakten aus dem Film: 2016 ernährte ein Landwirt in Deutschland 145 Menschen. Während in Afrika eine Kuh den Lebensunterhalt garantiert braucht ein deutscher Milchbauer 60 Kühe. 40 Prozent der Weltbevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Bei uns sind es nur zwei bis fünf Prozent. Die Fachleute im Film sehen in der Globalisierung des Lebensmittelhandels ein Kernproblem für die europäische Landwirtschaft. Während Vertreter von Lebensmittelkonzernen und der Europäischen Union den freien Handel propagieren, schwört Benedikt Haerlin dem weltweiten Handel ab. Der Journalist und frühere EU-Politiker formuliert es knapp: „Der Weltmarkt für Lebensmittel ist Unfug.“
Dem stimmte das Schönwalder Plenum zu. Annelie Wehling forderte: „Wir brauchen viele kleine Bauern. Nahrungsmittelproduktion gehört in die Mitte der Gesellschaft.“ Als Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter erteilte sie der freien Regulierung des Marktes eine Absage: „Wir brauchen eine soziale Marktwirtschaft mit dem nötigen Rahmen.“ Wer am Besten wirtschafte könne man nicht nur an den Zahlen festmachen. Bei Importen von Millionen von Tonnen Sojamehl könne die Milch- und Fleischproduktion gesamtwirtschaftlich betrachtet nicht billig sein, war sich Wehling sicher. Aus diesem Grund sprach sich Dr. Ina Walende vom Verein NaturFreunde Deutschland  für eine Umstellung der Bedingungen für Europäische Subventionen aus. Die gesellschaftlichen Beiträge der Landwirte in Form von Natur- und Artenschutz müssten entsprechend der Vorschläge des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege stärkere Berücksichtigung finden. Dem stimmte Blanck in Teilen zu. Wenn er könnte, würde er dem Preisdruck mit dem Kartellrecht begegnen und Verkaufspreise unter Einstandspreis verbieten. Nur so könne man dem ruinösen Preisdruck des Marktes etwas entgegen halten. Der Film offenbarte, dass in Frankreich 600 Bauern jährlich mit Suizid reagierten und somit die am stärksten gefährdete Berufsgruppe sind.
„Wir müssen die Entfremdung zwischen Produzent und Konsument abbauen.“, lautete ein Statement der Dokumentation. Hierfür sei nach Ansicht Blancks der Verbraucher Dreh- und Angelpunkt. Biodiversität sei nicht ohne den Verbraucher möglich. Dem widersprach Wehling deutlich: „Wer auf den Verbraucher wartet, will in Wahrheit nichts ändern.“ Ein Direktvermarktungssystem sei längst überfällig und müsse durch die Landwirtschaft initiiert werden. So entgehe man der Gefahr, als Zulieferer durch die Lebensmittelindustrie jederzeit austauschbar zu sein. Landwirte und Verbraucher müssten hier Schulter an Schulter stehe. Dr. Frank Steinmann vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume stelle die Frage, warum sich sofort Bürgerinitiativen gegen geplante Mastanlagen bildeten, aber niemand protestierte, wenn Hackfleisch für 40 Cent pro Kilo weit unter Herstellungspreis angeboten werde. Eine berechtigte Frage in einem Land, in dem durchschnittlich nur zwölf Prozent des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werden.
Marc Dobkowitz




Bild_zum_Thema 20.05.2018

Plattdüütsch Gottesdeenst in de Glinn

Auch in diesem Jahr nahmen wieder ca. 150 Menschen am plattdeutschen Waldgottesdienst direkt am Lachsbach teil. Mit dabei waren drei Tauffamilien aus Langenhagen und Schönwalde sowie aus Grömitz.
Wir freuen uns über die Taufe von Theda, Thilo, Jesse und Matteo!

Seit über 60 Jahren heißt es in Schönwalde "To Pingsten in de Glinn" unter den hohen Buchen auf einer kleinen Lichtung im herzoglichen  Waldstück Glinde.
Das Wasser für die Taufe wurde wieder aus dem Lachsbach geschöpft.

 



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