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Plattdüütsch Gottesdeenst in de Glinn

Auch in diesem Jahr nahmen wieder ca. 150 Menschen am plattdeutschen Waldgottesdienst direkt am Lachsbach teil. Mit ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 20.05.2018

Plattdüütsch Gottesdeenst in de Glinn

Auch in diesem Jahr nahmen wieder ca. 150 Menschen am plattdeutschen Waldgottesdienst direkt am Lachsbach teil. Mit dabei waren drei Tauffamilien aus Langenhagen und Schönwalde sowie aus Grömitz.
Wir freuen uns über die Taufe von Theda, Thilo, Jesse und Matteo!

Seit über 60 Jahren heißt es in Schönwalde "To Pingsten in de Glinn" unter den hohen Buchen auf einer kleinen Lichtung im herzoglichen  Waldstück Glinde.
Das Wasser für die Taufe wurde wieder aus dem Lachsbach geschöpft.

 



Bild_zum_Thema 10.04.2018

Barockmusik, europäische und ukrainische Kompositionen

Am Sonntag dem 8. April um 17.30 Uhr gaben die ukarinischen Musiker Sergy Bezrukov, Roman Antoniuk und die Pianistin Krystyna Antkiev erneut ein Konzert mit Gesang, Piano, Bandura und Knopfakkordeon. Die drei haben sich inzwischen ein treues und begeistertes Publiukum erobert; ca. 60 Gäste waren am ersten schönen Frühlingsabend des Jahres gekommen. Gemessen an der hohen gesanglichen und musikalischen Qualität hatten es noch viel mehr sein sollen. Dennoch war es wieder ein stimmungsvoller, eindrücklicher Abend. 
Roman Antoniuk (Bariton) spielt meisterhaft die Bandura und stellte sein Instrument auf sympathische Weise vor. Kongenial auf dem Knopfakkordeon spielte Sergy Bezrukov (Tenor und Countertenor)  und trug dabei auch eigene Kompositionen vor, so ein anmutiges Ave Maria. Beide wurden von der Ehefrau Roman Antoniuks, Krystyna Antkiev, auf dem Klavier begleitet. Sie ist in Liwiev (ehemals Lemberg) Professorin für Klavier.



Bild_zum_Thema 30.03.2018

Karfreitag 2018

Mit einer eindrücklichen Liturgie feierte die Gemeinde unter Leitung von Pastor em. Christoph Huppenbauer wieder den Karfreitag. Der barocke Altar wurde im Laufe des Gottesdienste leergeräumt und mit schwarzem Tuch verhüllt.

Alle Gottesdienstbesucher bekamen am Eingang einen großen Zimmermannsnagel in die Hand. Er sollte anregen sich darauf zu besinnen, wodurch man sich selbst festgenagelt und ausgeliefert fühlt.  Gegen Ende des Gottesdienste konnte jeder diesen Nagel in ein aus Lehm geformtes Kreuz drücken und auf diese Weise alles, was damit verknüpft ist, symbolisch Gott übergeben. Im Tausch dafür bekam er oder sie ein Kreuz aus Salböl auf die Stirn gezeichnet. 

Am Nachmittag zur Todesstunde Jesu, fand wieder eine Prozession entlang des Schönwalder Kreuzweges  unter Leitung von Pastor Frank Karpa, Männer- und Familienpastor des Kirchenkreises Ostholstein statt. 
 

 



Bild_zum_Thema 28.03.2018

Surinam im Blickpunkt des Weltgebetstages 2018

In diesem Jahr haben Frauen aus Surinam den Weltgebetstag vorbereitet. Ins Zentrum des Gottesdienstes haben sie die Schöpfungsgeschichte gestellt, denn: "Gottes Schöpfung ist sehr gut!"
Sie haben uns alle eingeladen, ihr Land kennen zu lernen und mit Frauen in über 120 Ländern gemeinsam informiert zu beten und Fürbitte zu halten. Am 2. März  war es soweit –  ein Team aus elf Frauen machte sich mit den Gottesdienstbesuchern auf den Weg von Schönwalde nach Surinam.

Surinam ist das kleinste Land in Süd-amerika, halb so groß wie Deutschland. Die 540.000 Einwohner haben sich in den letzten Jahrhunderten aus ver-schiedenen Kontinenten zusammen-gefunden. Sie verstehen es, trotz der kulturellen und religiösen Vielfalt, friedlich miteinander zu leben. Darauf sind sie sehr stolz!
Surinam ist eines der buntesten Länder in Amerika, auch wegen seiner unglaublichen Natur. Mehr als 1000 Baumarten findet man im Urwald, der über 90 Prozent des Landes bedeckt.   An der Ostküste leben die Meeresschildkröten, die jedes Jahr hunderte von Eiern legen. Daneben gibt es unzählige Schmetterlinge und Blumen. Und genau um diese wunderbare Na-tur geht es. Sie muss uns erhalten blei-ben, in Surinam, aber auch überall auf der Welt.

Die Frauen aus Surinam erzählen uns  nicht nur von der Schönheit des Landes und der Vielfältigkeit der Natur.Sie erzählen uns auch von ihrer Sorge um die Umwelt.  Das Land befindet sich in einer wirtschaftlichen Krise. Im Urwald wird Raubbau betrieben. Quecksilber, das zur Goldgewinnung eingesetzt wird, verseucht die Flüsse. Durch den steigenden Meeresspiegel kommt es zu Überflutungen. Mangrovenwälder sterben – dies sind nur einige Beispiele von vielen.
Männer verlassen ihre Heimat, um in anderen Ländern Arbeit zu finden. Viele Frauen sind mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt. Kinder und Jugendliche sind sich selbst über-lassen. Negative Konsequenz: Herumstreunen, Schulabbruch, Drogenkonsum und sexualisierte Gewalt. Wir müssen lernen hinzusehen, zu hören, zu verstehen. Wir müssen handeln.

Gemeinsam haben wir für und mit den Frauen in Surinam und der gan-zen Welt gebetet und gesungen für die Bewahrung von Gottes Schöpfung. Im Anschluss an den Gottesdienst haben wir uns alle zu einem gemütlichen Beisammensein zusammengefunden.   Das Frauenteam hat nicht nur mit viel Freude den Gottesdienst gestaltet, sondern auch ein Buffet mit vielen landestypischen Gerichten ausgestattet, das zu einem stimmungsvollen Abschluss beigetragen hat.

Angelika Ridders.


Bild_zum_Thema 07.01.2018

Weihnachten auf den Meeren

Zum vierten Male gastierte der Shantychor Eutiner Wind am 6. Januar in der Schönwalder Kirche. Mit dem Programm aus internationalen Seemanns- und Weihnachtsliedern klang der Weihnachtsfestkreis stimmungsvoll aus.
Die Kirche war wieder, wie in den letzten Jahren auch, fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum war dankbar und begeistert. Mögen noch viele Konzerte dieser Art folgen.

Arnd Heling

 

Foto: Shantychor Eutiner Wind am 6.1.2018 in der Kirche zu Schönwalde a.B:, R.Hoffmann



Bild_zum_Thema 25.12.2017

Krippenspiel 2017

Ein ungewöhnliches Krippenspiel wurde der Gemeinde in diesem Jahr präsentiert: Die lebensgroßen Krippenfiguren - eigentlich nur zur stillen Betrachtung in der Kirche gedacht - werden plötzlich lebendig.  Sie verwickeln zwei Kinder, die versehentlich in der Kirche eingesperrt wurden, in allerlei Gespräche über den Sinn und Zweck von Weihnachten; dabei verhalten sich die lebendigen Krippenfiguren manchmal recht menschlich-allzumenschlich. Den Kindern aber wird klar - Gott schickt seinen Sohn Jesus, damit die Welt friedlicher wird.
Vierzehn Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 13 Jahren hatten das Stück ausführlch geprobt und waren auf den Punkt gut vorbereitet. Vielen Dank dafür!

Arnd Heling


Foto: Rudi Hoffmann
 



Bild_zum_Thema 21.07.2017

Aufmerksamkeit für Tiere

Wenn man es nicht selber sieht und miterlebt, so hält man es kaum für möglich -  täuschend echt imitiert der Biologe und Buchautor Dr. Uwe Westphal  eine Vielzahl von Vogelstimmen, aber auch die Laute von Amphibien, Säugetieren, bis hin zu Insekten.
Zu Beginn seines Vortrags in der Schönwalder Kirche am 20. Juli ließ Westphal  eine Feldlerche in den Himmel steigen (Foto), erst ganz leise,  dann immer eindringlicher erstrahlte ihr komplexer Gesang, und schon hatte dieser Virtuose der Tierstimmenimitation die rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann geschlagen. Viele, viele andere Vogel- und Tierarten folgten. In den Überleitungen wurden nicht nur interessante zoologische und ökologische Details im Plauderton vermittelt, sondern stets kam auch das persönliche Erleben des Vortragenden zur Sprache. Das machte den Abend ausgesprochen unterhaltsam und lehrreich zugleich. Wohltuend, dass Westphal sich und seine kuriose Begabung dabei nicht wie eine Zirkusnummer präsentierte, sondern vielmehr sich selbst ganz zurückhielt, um voller Hingabe und Empathie den Tieren und ihrer Lebensweise nachzuspüren - man nahm ihm seine Liebe zu den Tieren und zur Natur sofort ab. Für ihn sei jeder Waldspaziergang ein echter Gottesdienst, sagte Westphal zu Beginn seines Vortrags. Wer ihm aufmerksam folgte, hat an diesem Abend auch in der Schönwalder Kirche einen berührenden Gottesdienst erlebt.

Arnd Heling  

 



Bild_zum_Thema 09.07.2017

Hochklassiges ukrainisches Trio in Schönwalde

Am 8. Juli gaben die ukrainischen Musiker Roman Antoniuk (Bariton und Bandura), Sergey Bezrukov (Tenor, Countertenor und Knopfakkordeon) sowie Khrystyna Atkiev am Piano ein ebenso vielfältiges wie hochklassiges Abendkonzert. Während Roman Antoniuk und Sergey Bezrukov sich durch mehrfache Besuche in den letzten Jahren schon einen richtigen Fankreis in Schönwalde aufgebaut haben, war Khyrstyna Atkiev, Ehefrau Antoniuks, erstmals dabei. Alle drei haben ihre Instrumente in der Ukraine an der Hochschule studiert und verfügen über langjährige Konzerterfahrung. Ihr Programm umfasste Stücke ukrainischer und europäischer Komponisten, Arien, Romanzen und Volkslieder, die von Roman Antoniuk sympathisch und zugewandt anmoderiert wurden. Zudem erläuterten die Musiker auch ihre schwer zu erlernenden Instrumente, die Bandura und das elektrische Knopfakkordeon. Mit stimmungsvollen Schubertliedern und einem gemeinsamen "Der Mond ist aufgegangen"  endete dieser harmonische Konzertabend.


Arnd Heling  

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