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Ein Ort der Erinnerung, Mahnung und Solidarität

Leichenhalle Im Zuge einer geplanten Kirchenrenovierung beschloss der Kirchengemeinderat im Jahr 2015, die 1957 errichtete "Ehrenhalle" aus dem Eingangsbereich der Kirche zu entfernen.
Denn an diesem meist verschlossenen Ort und in der ihr eigenen Formensprache konnte sie ihre Funktion der Trauerbewältigung und Würdigung der Toten nicht mehr erfüllen.

Die ebenfalls nach dem Kriege gebaute, seit langem außer Funktion gesetzte Leichenhalle neben der Kirche soll nun als allgemein zugänglicher Gedenkort hergerichtet werden.

Hier sollen die Erinnerungsstücke aus den Kriegen des 19. Und 20. Jahrhunderts zusammengefasst werden. Gerade diese Zusammenschau auf engsten Raum gibt zu denken, zeigt sie doch, dass die Erinnerungskultur in Deutschland selbst einem ständigen Wandel unterliegt.

Doch der Raum ist aber nicht als Museum, sondern tatsächlich als ein Ort der Betrachtung und des stillen Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt gedacht und konzipiert.

Hier wird die Möglichkeit bestehen, nach Bedarf auch aktuelle Geschehnisse unserer Zeit vor Augen zu führen; Ereignisse, die uns betroffen machen und die ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls erfordern.