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Piraten, Zauberer und Prinzessinnen - Karneval im Kindergarten

Mädchenträume in Rosa und die Abenteuerlust der Jungen prägten am Rosenmontag das Bild in unserem Kindergarten. Wie ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 20.02.2012

Piraten, Zauberer und Prinzessinnen - Karneval im Kindergarten

Mädchenträume in Rosa und die Abenteuerlust der Jungen prägten am Rosenmontag das Bild in unserem Kindergarten. Wie nicht anders zu erwarten feierten in Ostholsteins Faschingshochburg auch im Kindergarten alle Karneval.

Mit den phantasievollsten Verkleidungen waren die Kleinen zum Höhepunkt der fünften Jahreszeit erschienen. Bei den Mädchen überwiegten ganz in rosa gewandete Prinzessinnen und Feen. Die Jungen liebten es handfester. Sie kamen als Pirat oder Cowboy, aber auch ein vollständig ausgestatteter kleiner Feuerwehrmann war dabei. Mitten drin die Erzieherinnen als lustiger Clown oder sonniger Frühling verkleidet. Nach spaßigen Spielen bei denen die kleinen Hexen und Zauberer die Schuhe verhexten, so dass die Kinder sie wiederfinden mussten, gab es dann eine Stärkung am verrückten Frühstücksbuffet. Die Eltern hatten jeder etwas dazu beigetragen. So gab es nicht nur gesundes Gemüse, sondern auch Würstchen und Schokoküsse.

Etwas früher als üblich holten die Eltern dann ihre Super-Helden, Bienchen und auch den Kirchturm samt umgehängter Uhr wieder ab. Die Zeit nutzten alle um gemeinsam in der Halle des Kindergartens noch einmal die Lieder von der Wasserachterbahn, dem kleinen Floh und natürlich vom „Ki-Ka-Karneval“ zu singen.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 08.02.2012

Die Märchen von Lavendel und Tausendguldenkraut

Viele der liebevoll mit Kräuterzeichnungen gestalteten Bücher des österreichischen Märchendichters Folke Tegetthoff, die  Marieka Hartwich und Heike Macheil an dem Nachmittag in den Frauenkreis mitgebracht hatten und die Runde machten, sind nur noch antiquarisch zu bekommen. Das tat dem "Märchennachmittag" aber keinen Abbruch.
Bei Kaffee und Kuchen und zu beeindruckenden Naturfotografien auf der Leinwand lauschten die Damen gespannt den "Kräutermärchen" des Erzählers aus dem Alpenstaat, der in seinen 38 Büchern klassische Elemente der phantastischen Literatur mit einer zeitgenössischen Sprache und Symbolik verbindet. Die sprachlichen Unterschiede zu Märchen der Vergangenheit brachten Marieka Hartwich und Heike Macheil am Beispiel der Gebrüder Grimm zu Gehör. Die "Kräutermärchen" transportieren in phantastischen Geschichten wissenswertes und vergessenes zu bekannten und unbekannten Kräutern.
Das Märchen vom Lavendel um den König und einen Bettler, dem der intensive Geruch gegen Läuse und Flöhe hilft, eröffnete den Nachmittag. Dazu hatte Marieka Hartwich imposante Fotografien aus Südfrankreich zusammengestellt. Gelächter brach immer wieder beim Märchen vom Tausendguldenkraut aus, wenn der schelmische Einsiedler die Dorfbewohner an der Nase herumführte und ein hilfesuchendes Mädchen am Sonntag während der Kirche auf einem Stier durchs Dorf reiten ließ. Wie es in einem guten Märchen Sitte ist, erhält aber auch er am Ende seine Lektion.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 01.02.2012

Dank an Organistin und Chorleiterin

Seit zehn Jahren versieht Lydia Bock, oft sonntags und für die meisten ungesehen, ihre Arbeit als Organistin in unserer Gemeinde. Mit einer Kaffeetafel und einem Frühlingsgruß dankten ihr Pastor Dr. Heling und Vertreter des Kirchenvorstandes am 1. Februar für den Einsatz, der auch die Leitung des Gospelchor „Sangena“ und des „Gesangverein Schönwalde a.B von 1872“ einschließt.

Als Überraschungsgast war Marianne Loocks ins Pastorat gekommen. Von ihr hatte Lydia Bock 2002 nach 26 Jahren Dienstzeit das Amt übernommen. Noch heute übernimmt sie manches Mal die Vertretung ihrer Nachfolgerin. Das Fotoalbum von Pastor Tappe in Händen, schwelgten die beiden Frauen in gemeinsamen Erinnerungen. Lydia Bock trat schon 1995 als Schönwalder Neubürgerin in den Chor ein, dessen Leitung sie dann sieben Jahre später als Organistin unserer Gemeinde übernahm. Die studierte Chordirigentin hatte mit acht Jahren das Klavierspielen begonnen und in ihrer Heimat Kasachstan auch die Prüfungen zur Kirchenmusikerin abgelegt. Da ihr in Deutschland die Anerkennung dieser Ausbildung verwehrt wurde, wiederholte sie diese und legte die C-Prüfung ab, die sie zum eigenverantwortlichen kirchenmusikalischen Dienst in Schönwalde berechtigt.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 20.01.2012

Kinderzeit in der Kirche

Freitag, 20. Januar, 15.30 Uhr in der Kirchengemeinde Schönwalde:
Im Eingangsbereich des Gemeindehauses hängt das große Bettlaken mit und von Kinderhänden bunt bedruckt. Es zeigt schon ganz deutlich: Hier ist KINDERZEIT!

Rechts im Gruppenraum treffen sich die „Wölflinge“ der Pfadfinder, geradeaus geht es zum „Abenteuerland“; aber so streng unterscheiden die Gruppenleiter an dem Tag gar nicht. „Die Kinder stehen im Mittelpunkt. Jedes Kind kann entscheiden, zu welcher Aktion es Lust hat!“, erläutert Daniela Reimer.
Das Angebot stimmt, rund 40 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren stürmen an diesem Freitag im Januar das Gemeindehaus. Langatmig wird es bei dem Kinderprogramm nie. Nach dem peppigen Begrüßungslied geht es auch schon in die Aktivitäten-Vorstellungsrunde. Diesmal gibt es mit Susanne und Angela eine kleine Obst- und Gemüsekochstunde in der Küche, Daniela und Monique werden in der Kirche eine kleine Theaterszene einüben und Tina und Elke basteln bunte Pappvogelhäuser fürs Fenster mit Federn, Perlen und ein wenig echtem Vogelfutter. Birgit und Katharina gehen raus, um mit dem Ball zu spielen. Nebenan führen die Pfadfinder einen „offenen Nachmittag“ mit Wasserexperimenten durch. So können auch die Jüngeren einmal „Pfadfinder-Luft“ schnuppern. Nach einer Stunde ist die „Aktivzeit“ vorüber und alle Kinder treffen sich zum „Snack“ im Gemeinschaftsraum. Einen Moment innehalte, sich sammeln und gemeinsam etwas essen. Alle fangen nach dem „Singgebet“ gemeinsam an. Diese klare Regel wird von der ganzen Rasselbande eingehalten.
Nach dem kleinen Imbiss geht es genauso ungezwungen in der Kirche weiter. Bewegungslieder, die Aufführung der einstudierten Theaterszene, ein Aktionsspiel für die „Zuschauerkinder“, die Verbindung zu einer Bibelgeschichte -und damit zum christlichen Glauben- und ein Segenslied bilden den Abschluss von 90 Minuten Abenteuer um und in der Kirche.

Einige fleißige Hände  haben zwischenzeitlich schon wieder abgespült und die Räumlichkeiten im Gemeindehaus „besenrein“ hinterlassen. Dafür beispielhafter Dank an Gerlinde und Marion. Glücklich vom erfüllten Kinderlachen und den schönen Gesprächen kehren alle wieder nach Hause zurück. Bis zum nächsten Freitagnachmittag und den vielen nötigen Vorbereitungen, damit wieder einmal mehr alles reibungslos über die Bühne geht.  

Angela Hüttmann (Foto: Marc Dobkowitz)

Bild_zum_Thema 13.01.2012

Meute heult wie die Wölfe

Erstes Treffen der Wölflinge

Pastor Heling hält den Daumen an die Nase und winkt mit den übrigen vier Fingern in den Stuhlkreis in dem 17 Mädchen und Jungen sitzen. Dazu sagt er seinen Vornamen. Dann ist Sonja dran. Sie wiederholt den Namen und die Handbewegung, um ihn mit ihrem Vornamen und einer anderen lustigen Bewegung zu ergänzen. So beginnt die Vorstellungsrunde beim ersten Treffen der "Wölflinge", der Kinderstufe unseres neuen VCP-Pfadfinderstammes.

Bei den Wölflingen gilt noch nicht das Pfadfinderprinzip der "kleinen Gruppe". Bis zu 20 Kindern hören auf ihre "Akelas", die erwachsenen Gruppenleiter. Ihren Namen haben sie von der Wolfsmutter aus dem "Dschungelbuch" von Rudyard Kipling. Die Geschichte ist auch Grundlage der Spielideen, die dem Konzept der Wölflinge im VCP zugrunde liegt. Die Kinderstufe bietet erste Möglichkeiten, sich im Umgang mit einer Gruppe zu erleben und dabei eigene Grenzen zu erfahren. Dem Spiel- und Bewegungsdrang wird viel Raum gegeben und auf kindgerechte Weise werden Zugänge zum Glauben geschaffen.

So geht es nach der Vorstellungsrunde und den ersten Erklärungen unter großem Hallo erst einmal zur Stärkung mit Kuchen, Keksen und Apfelsaft an den großen Tisch. Aufgeregt erzählen sich die Jungen und Mädchen, was sie alles bei den Pfadfindern erleben wollen. In den Wald soll es gehen, Höhlen wollen sie bauen und anderen Menschen helfen. In den kommenden Wochen wird sich das "Wolfrudel" auf den Erwerb des blau-orangen Wölflingshalstuches vorbereiten, das allen zum Frühjahr hin verliehen werden soll. Pastor Arnd Heling wird dabei von Ruth Lorenzen und Melanie Rinkes unterstützt. Auch Greta Schleeh (14) von den älteren Pfadfindern hospitiert schon einmal als angehende Gruppenleiterin bei den Wölflingen. Schön wäre es, wenn noch ein männlicher "Akela" zu dem Rudel stoßen würde.

Nach der Stärkung übernimmt Ruth die Führung der Meute. Mit einem kräftigen Pfiff aus der Trillerpfeife verschafft sich die Chinesin Gehör bei den Wölflingen. Für die nächsten Minuten können sie ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. In zwei Gruppen aufgeteilt laufen sich zwei der Kinder entlang einer wild geschwungenen Linie am Boden entgegen. Begegnen sie sich ertönt laut: "Ching, Chang, Chong, Chinese im Karton"  und die Kinder entscheiden nach dem Prinzip "Schere - Stein - Papier" wer weiter darf und wer den Weg frei machen muss. Schafft es eines bis ans Ende seiner Linie wird das mit einer kleinen Tüte Gummibärchen belohnt. Immer schneller läuft das Spiel und einigen steigt die Hitze ins Gesicht. Am Ende zählt dann wieder eine der Tugenden der Pfadfinder. Die Wölflinge, die zu den Gewinnern gehören, teilen mit denen, die leer ausgingen.

Da Pfadfinder immer wissbegierig sind, und die Wölflinge ihren Lebensraum erforschen sollen, hat Pastor Heling ein kleines Experiment vorbereitet. Sie werden sich immer mit dem Thema "Wasser" beschäftigen. Für einen Pfadfinderstamm aus dem Quellgebiet der Schwentine naheliegend. Drei Löcher in einer Plastikflasche voll Wasser. Was ist da zu beobachten? Das Wasser schießt unterschiedlich weit aus der Flasche. Aber warum ist das so? Diese Frage stellt Pastor Heling seiner Meute. Sonja weiß die Antwort: "Weil das Wasser ein bisschen Gewicht hat." Nachdem auch diese Erkenntnis besprochen ist, steht das "Dschungelbuch" auf dem Programm. Wieder im Stuhlkreis hören alle gespannt und ruhig der Geschichte zu, wie Mowgli zu den Wölfen kommt. Und dann sind die 90 Minuten schon vorbei und alle verabschieden sich nach Wölflingssitte. Zeige- und Mittelfinger der Hände als Symbol der Wolfsohren erhoben rufen alle ihr Motto "Wir wollen unser Bestes tun" und schließen alles mit ihrem schönsten Wolfsgeheult ab.

So wird es nun jeden Freitag sein.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 11.01.2012

Friedhof wurde digital vermessen

Einigen werden in den vergangenen Tagen die Männer mit dem rot-weißen Stab und dem gelben Stativ auf unserem Friedhof aufgefallen sein. Durch den Besuch des Ingenieurs der Firma DATALOG kündigen sich aber keine gewaltigen Baumaßnahmen an. Vielmehr dient die Zentimeter genaue und GPS (Global Positioning System) gestützte Vermessung dem genauen Überblick der Situation auf dem Friedhof, mit seinen vielen Höhenunterschieden. Mit Hilfe der gewonnen Daten und einem im Kirchenkreis bereits im Einsatz befindlichen Verwaltungssystem, stehen der Gemeinde zukünftig -quasi auf Knopfdruck- die wichtigsten Daten des Friedhofes zur Verfügung. Sie können darüber hinaus auch in Form von Plänen graphisch dargestellt werden. Für eine kostenbewusste und zukunftsorientierte Entwicklungsplanung ein wichtiger Pluspunkt. Durch automatische Prüfungen des Verwaltungssystems lassen sich zudem Abläufe in der Verwaltung vereinfachen und Fehlerquellen, wie sie beim handschriftlichen Führen von Grabbüchern immer auftreten können, auszuschließen.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 01.01.2012

Segnungs- und Salbungsgottesdienst zu Neujahr

Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten (Jak. 5, 15)

Zu einer anderen Form des Neujahrsgottesdienstes hatte unsere Gemeinde in diesem Jahr eingeladen. Pastor Dr. Arnd Heling und Pastor em. Kock feierten einen durch Einkehr und Stille geprägten Gottesdienst. Er bot auch Raum für die Fürbitten der zahlreich erschienen Besucher, die diese zuvor zu Papier bringen konnten und die so in das Gebet eingingen. So offenbarte sich ein weiter Bogen von persönlichen Bitten um Genesung von Krankheiten bis hin zum Wunsch nach Ende des Hungers und Einkehr des Friedens auf der Welt. Auch die friedliche Koexistenz aller Religionen wurde formuliert. Alle anderen Fürbitten, die nicht öffentlich sein sollten, wurden in der Stille vorgebracht und die Karten anschließend dem Feuer übergeben. Die überwiegende Zahl der Gottesdienstbesucher trat in kleinen Gruppen vor den Altar, um dort die Salbungs- und Segungshandlung zu empfangen. Die Pastoren zeichneten mit Salböl das Kreuzzeichen auf Handrücken und Stirn.

Mit der Schriftlesung aus dem Jakobusbrief (Jak.5, 13-18) hatte Pastor Heling zur Salbungshandlung hingeführt; Pastor Kock predigte über die Heilung am Teich Betesda (Joh. 5). Die Sopranistin Susanne Dieudonné, begleitet von unserer Kirchenmusikerin Lydia Bock, gab dem Gottesdienst mit Arien von Dvorák, Piazza und Händel einen feierlichen Rahmen.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 24.12.2011

Weihnachtsgottesdienste gut besucht

Erfreulich großen Anklang fanden unsere Gottesdienste am Heiligabend. Dem Trend in der gesamten Nordelbischen Kirche folgend, erfreute sich auch unser Familiengottesdienst um 15 Uhr größter Beliebtheit. Zahlreiche Kirchgänger wollten sich das in fünf Nachmittagen einstudierte Krippenspiel der Kinder in der Kirche nicht entgehen lassen und drängten sich in den Bänken. Dieser Weihnachtsgottesdienst wird für die kleinen Schauspieler ein unvergessliches Erlebnis bleiben, bei dem sie Eltern, Großeltern und Verwandte entzückt haben. Ein besonderer Dank gilt auch den Erwachsenen, die auf verschiedenste Art zum Gelingen beigetragen haben.

Ebenfalls gut besucht war unsere Kirche zur traditionellen Christvesper um 17 Uhr in deren Mittelpunkt die Weihnachtsgesichte nach Lukas stand. Musikalisch begleitet durch den Gesangverein Schönwalde a.B. von 1872 feierten viele Schönwalder die Geburt Jesu Christi im hellen Schein der Kerzen an den zwei imposanten Weihnachtsbäumen rechts und links des Altars, die nach alter Tradition in den Wäldern des Herzogs von Oldenburg geschlagen wurden. Den Abschluss der Gottesdienste am Heiligabend bildete die Christmette um 22 Uhr. Pastor Dr. Heling feierte die Christnacht mit der Verkündigung der Botschaft von der Geburt Jesu. Der Posaunenchor unserer Gemeinde bildete dazu den stimmungsvollen musikalischen Rahmen.

Marc Dobkowitz

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